Freitag, 19. Januar 2018

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Ob in der Gesundheits- Kranken-, Alten- oder Kinderpflege – das Spektrum an Pflegeberufen ist heute größer denn je. Ebenso der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften. Damit bietet die Pflegebranche gerade für junge Menschen nicht nur gute Chancen auf Ausbildungsplätze, sondern auch die Aussicht auf Übernahme. Doch auch für Angehörige anderer Berufsgruppen, die umschulen möchten, ist die Pflegebranche attraktiv.

Interessenten sollten sich allerdings darüber im Klaren sein, dass Pflegeberufe ein hohes Maß an Verantwortung, Selbstständigkeit und Professionalität erfordern. Wer jedoch mit alten, kranken und hilfebedürftigen Menschen umgehen kann und über eine ausgeprägte Sozialkompetenz verfügt, der hat in einem Pflegeberuf Zukunft.

Eignung im Praktikum testen

Wege in die Pflege gibt es viele. Allein die drei bundesweit einheitlich geregelten Ausbildungsberufe Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege, unterscheiden sich voneinander. Entsprechend unterschiedlich ist die jeweilige Arbeit. Wolfram-Arnim Candidus von der Deutschen Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) rät daher: „Zuvor ein Praktikum machen, um herauszufinden: Ist das was für mich?“ Wer in dem Bereich arbeiten will, sollte auf jeden Fall Organisationstalent besitzen und gerne mit anderen Menschen zu tun haben.

Die Ausbildungen zum staatlich anerkannten Alten-, Kranken- oder Kinderkrankenpfleger dauern je drei Jahre. Voraussetzung ist die mittlere Reife. Nur sie befähigen dazu, sämtliche Aufgaben eines Pflegers eigenständig zu übernehmen. So dürfen Absolventen laut der Bundesagentur für Arbeit etwa Patienten betreuen und versorgen, bei Untersuchungen assistieren und Patientendaten dokumentieren.

Hilfskräfte unterstützen

Daneben gibt es entsprechende Ausbildungen für Hilfskräfte. Im Bereich der Kranken- oder Kinderkrankenpflege dauert sie ein Jahr. In der Altenpflege kann man ebenfalls nach einjähriger Ausbildung zum Helfer werden. Bewerber brauchen einen Hauptschulabschluss. Das Aufgabenspektrum bei Hilfskräften sei zwar begrenzt, erklärt Candidus. „Sie unterstützen aber das Pflegepersonal, führen Gespräche mit den Patienten oder helfen ihnen zur Toilette. tmn

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