Montag, 22. Mai 2017

17. Mai 2017 22:18 Uhr

VIDEO

Feuerwehr gibt Tipps zur Grillsaison 2017

Die warmen Temperaturen rufen Hobbygriller auf den Plan. Die Feuerwehr warnt aber vor dem falschen Umgang mit Grill und Grill-Anzünder. Jedes Jahr gibt es 4.000 Grill-Unfälle.

i
Video:

Ist es endlich wieder wärmer und werden die Tage länger, möchte so mancher Hobbygriller am liebsten jeden Tag seinen Grill anzünden. Steaks, Würstchen und Kartoffeln können im Freien gebraten werden. Vieler Orts hat die Grillsaison bereits begonnen. Und jedes Jahr muss die Feuerwehr zu unerwarteten Zwischenfällen beim Grillen ausrücken. Michael Röder, Pressesprecher Feuerwehr Markkleeberg "4.000 mal im Jahr ungefähr. Und von diesen 4.000 Unfällen, die registriert werden als Grill-Unfälle, resultieren ungefähr 400 schwer verletzte Personen, die dann wirklich mit Brandwunden zu kämpfen haben."

Hauptfehler Nummer 1: Obwohl der Grill schon brennt, wird flüssiger Grill-Anzünder dazu gegeben. Michael Röder, Pressesprecher Feuerwehr Markkleeberg "Also beim Grillen entstehen, falls mal so ein Feuererball entsteht, mindestens 800 Grad. Und 800 Grad haben natürlich auf Haut sehr schwerwiegende Folgen. Brandverletzungen sind die Folge vom 1. bis 3. Grad. Und das kann teilweise, wenn eine große Körperfläche betroffen ist, auch tödlich sein."

Hauptfehler Nummer 2: Auf dem Grill sollte kein Öl oder Fett erhitzt werden. Es kann leicht in Brand geraten. Und auf keinen Fall sollte man es mit Wasser löschen. Michael Röder, Pressesprecher Feuerwehr Markkleeberg "Das Feuer dehnt sich aus. Es gibt eine Fett-Explosion. Das Wasser reißt das heiße Fett mit und das landet auf dem Körper und natürlich sind die Verbrennungen dann auch wieder sehr gefährlich dabei."

Ansonsten gilt noch: Kinder haben am Grill nichts zu suchen. Und zum Löschen sollte man einen Eimer Sand oder eine Decke in der Nähe haben. Wer die Tipps der Feuerwehr beachtet, dürfte eine Unfall freie Grillsaison erleben.

i
Schlagworte

Markkleeberg