Donnerstag, 25. Mai 2017

20. März 2017 09:49 Uhr

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Zu viele Serien, zu wenig Zeit? So geht "Speed watching"

Zu viele Serien, zu wenig Zeit? Wer beim Überangebot in TV und Streaming-Diensten nicht mehr hinterherkommt, guckt Folgen einfach mit doppelter Geschwindigkeit.

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Video: dpa
Berlin, 17.03.17: Die neue Staffel von «Game of Thrones», Staffel zwei von «Stranger Things» und vielleicht auch «You Are Wanted». Die neue Amazon Serie von und mit Matthias Schweighöfer. Als Serien-Fan ist man schnell im Stress: Immer neue Formate fluten den Markt - aber wie soll man die denn alle gucken? Der Klassiker: Binge-Watching. Zu Deutsch: Komaglotzen - also so viele Folgen am Stück gucken, bis die Augen schmerzen. Hartgesottene Fans in den USA machen inzwischen lieber «speed watching» - das ist Serien-Konsum mit doppeltem Abspieltempo. Logisch: Wer doppelt so schnell guckt, schafft auch doppelt so viele Folgen. Dank Untertitel fehlen auch die Dialoge nicht. O-TON Karoline Herfurth, ist eher der langsame Typ «Ich bin dafür nicht der Typ. Ich bin auch nie jemand gewesen, der speed-liest, speed-datet, speed-guckt. Bei mir war das immer alles sehr langsam und ruhig. Und sehr sorgfältig. Und so werd ich es auch immer machen, ob es sich verändert oder nicht... Das bin ich dann nicht, oder kann da nicht mitgehen oder kann es nicht bedienen. Ich würde das niemals verurteilen. Ich glaube es gibt für jeden die eigene Art und Weise zu konsumieren und eben auch Gewohnheiten.» O-TON Matthias Schweighöfer, hofft als Serien-Macher auf «normales Publikum» «Für die Leute die keine Zeit haben, ist es natürlich ganz nett, dass sie dann trotzdem ne Serie gucken. Aber ich weiß halt, der Zuschauer der Zeit hat und Bock hat auf ne Serie, der hängt sich dahinter. 4 Wochen.» Also doch bingen? Oder Zuschauer die so ganz normal gucken? «Gibts die noch? Die gibts noch!» Bestimmt. Irgendwo. Jetzt ist aber auch mal gut. Wir haben doch keine Zeit!!
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