Es schien zunächst ein Großbrand zu sein. Dann stellte es sich heraus, dass nur altes Heu in Flammen aufgegangen war.

Am Donnerstag kam es um die Mittagszeit zu einem Großalarm der Feuerwehren. Zwischen Wortelstetten und Ehingen hatten rund 1000 Heuballen zu brennen begonnen. Was die Ursache für den Brand war, ist unklar. Die Heuballen lagern nach Aussage der Polizei seit ungefähr zehn Jahren auf dem freien Feld zwischen den beiden Orten nahe der Landkreisgrenze Dillingen-Augsburg. Die Ballen sind Restprodukte aus Gras und Geäst. Sie waren eigentlich zum Kompostieren gedacht. Deswegen lässt sich auch kein wirklicher Sachschaden beziffern. Der Besitzer dieser Heuballen hatte diese über Jahre hinweg dort angesammelt. Inzwischen ist er aber aus Wortelstetten weggezogen. Als großes Problem entwickelte sich für die Feuerwehren die starke Rauchentwicklung, die von den Heuballen ausging. Die Rauchschwaden zogen zuerst in Richtung Ehingen, später drehte der Wind. Im Einsatz waren die Wehren aus Wortelstetten, Unterthürheim und Buttenwiesen. Für die Wasserversorgung wurde eine Leitung aus dem Dorf auf das Feld hinaus errichtet. Zuerst wurden die Brandherde unter Kontrolle gebracht, um ein Ausbreiten zu verhindern. Noch am frühen Abend wurde der Brand mit selbst gebauten Wasserwerfern und Wasser aus Güllefässern bekämpft. Im Inneren des Haufens werden die Ballen voraussichtlich noch einige Zeit weiter vor sich hin schwelen, meint die Polizei. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.
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