Montag, 23. Oktober 2017

30. April 2016 00:49 Uhr

Konzert

Babylonisches Ensemble spielt bewegende Musik

Das Projekt „Orte – Mekomot“ bezieht die Alte Synagoge in Binswangen mit ein Von Margot Sylvia Ruf

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Jüdische Gegenwartsmusik mit traditionellem liturgischem Gesang gibt es in der Alten Synagoge zu hören, wenn unter dem Titel „Orte – Mekomot“ ein besonderes Projekt in Binswangen Station macht. Musik von heute in ehemalige und neue Synagogen zu tragen, ist die Idee der Initiatoren.

Fünf junge jüdische Komponisten

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Fünf junge in Deutschland lebende jüdische Komponisten haben ihre druckfrischen Werke im vergangenen Herbst unter anderem auch in Dresden erklingen lassen. Ihre bewegende innovative und eindringliche Musik für Gesang, Flöte, Oboe, Trompete/Schofar, Harfe, E-Gitarre und Schlagzeug wird von einem babylonischen Ensemble aufgeführt. Dazu gehören Musiker und Musikerinnen aus Israel, Island, Serbien, den USA und auch Deutschland. Dabei handelt es sich um vielfach gefeierte und ausgezeichnete Meister ihres Fachs, die auf den großen und kleinen Konzertbühnen der Welt bereits begeisterte Zuhörer gefunden haben.

Zwischen den faszinierend vielfältigen zeitgenössischen Stücken sind alte jüdische Gesänge zu hören. So lernen die Zuhörer die bewundernswerte Musiktradition des Judentums kennen – gesungen vom renommierten Berliner Kantor Assaf Levitin. Die Alte Synagoge in Binswangen wird am Freitag, 27. Mai, um 19.30 Uhr zu einem Treffpunkt für alle, die eine ganz besondere Veranstaltung erleben wollen. „Es wird eine musikalische Reise in eine geteilte Vergangenheit für eine gemeinsame Zukunft“, werben die Initiatoren des Projektes für diesen Termin.

Gefördert ist das besondere Projekt von der Kulturstiftung des Bundes, der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft sowie vom Deutschen Musikrat und dem Berliner Senat. Die Namensgebung Mekomot bedeutet Orte. Zunächst geht es um die Synagogen in Deutschland und deren Geschichte. Es wird der Fokus auf das Landjudentum gerichtet und ein Blick über die Grenzen Richtung Osten geworfen, der vor den Weltkriegen eng mit der jüdisch-deutschen Kultur verflochten war. Insgesamt werden 18 Konzerte in Deutschland und Polen stattfinden, unter anderem in Stavenhagen, Hagenow, Dresden, Köln, Essen und auch in Erfurt und Berlin. In Schwaben sind Veranstaltungsorte wie Binswangen, Hainsfarth und Ichenhausen dabei.

Das Projekt Orte - Mekomot will jüdisches Leben in die Synagogen in Form von Klang tragen. Musik ist ein zentraler Bestandteil des jüdischen Gottesdienstes und wird im Bewusstsein und in Auseinandersetzung mit der Geschichte komponiert und als Signal für eine gemeinsame Zukunft zu hören sein. Die Schirmherrschaft der Konzertreihe hat Nele Hertling, die Vizepräsidentin der Akademie der Künste in Berlin inne.

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