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16. März 2010 05:41 Uhr

Ein dritter Kandidat für die Bürgermeisterwahl

Buttenwiesen Die Bürgermeisterwahl am 4. Juli in Buttenwiesen nimmt in dieser Woche so richtig Fahrt auf. Nicht nur die CSU und die Freien Wähler nominieren am kommenden Donnerstag bzw. Freitag ihren Kandidaten, auch die SPD schickt einen eigenen Bewerber ins Rennen. Dies bestätigte am gestrigen Montag der Ortsvorsitzende der Sozialdemokraten Buttenwiesen- Zusamtal, Ulrich Krazeisen, gegenüber unserer Zeitung. Guido Berning, der in Offingen wohnt, heißt der Mann, mit dem die SPD bei der Wahl im Sommer Erfolg haben will. Von Günther Herdin

"Wir haben lange diskutiert, bis wir uns entschlossen haben, doch wieder einen eigenen Kandidaten aufzustellen", so Ulrich Krazeisen gestern im Gespräch mit der WZ. Wer Guido Berning ist und was er tut, das erfahren die interessierten Bürgerinnen und Bürger am kommenden Freitag bei der Nominierungsversammlung ab 20 Uhr im Gasthaus "Milo" im Ortsteil Unterthürheim. Berning ist laut Krazeisen 42 Jahre jung und hauptamtlicher Geschäftsführer im SPD-Büro des Bundestag-Stimmkreises Günzburg/Neu-Ulm.

Auch vor sechs Jahren schickten die Sozialdemokraten in Buttenwiesen mit Siegfried Kränzle einen eigenen Bewerber ins Rennen um den Chefsessel im Rathaus. Allerdings musste sich der SPD-Kandidat (12,4 Prozent) bei der Wahl hinter Norbert Beutmüller (Freie Wähler/60,7) und Werner Nothofer (CSU/26,9) mit Platz drei begnügen.

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CSU macht den Anfang

Als erste Gruppierung/Partei nominiert am Donnerstag die CSU im Gasthof Mengele in Buttenwiesen ihren Bürgermeisterkandidaten. Mit Gemeinderat Reinhard Badke schicken die Christsozialen einen Mann ins Rennen, der im Wahlkampf mit der Unterstützung des Unternehmers Erwin Müller sen. rechnen kann. Seine Mithilfe hatte Müller bei einer Versammlung vor wenigen Wochen im Gasthof Straub in Pfaffenhofen dem 42-Jährigen gegenüber versprochen.

Fast zeitgleich mit der SPD nominieren dann am Freitag die Freien Wähler ihren Kandidaten. Diese setzen wie vor sechs Jahren auf Amtsinhaber Norbert Beutmüller. Der 53-Jährige trat damals die Nachfolge von Leo Schrell an. Schrell, von 1990 bis 2004 Bürgermeister in Buttenwiesen, wurde im Sommer vor sechs Jahren zum ersten Mal zum Dillinger Landrat gewählt. Am vergangenen Sonntag stellte er sich zur Wiederwahl und wurde dabei mit einem deutlichen Votum (83,7 Prozent) im Amt bestätigt.

Nominierungsversammlungen

CSU Donnerstag, 18. März, 20 Uhr im Gasthaus Mengele in Buttenwiesen. Kandidat: Reinhard Badke.

Freie Wähler Freitag, 19. März, 19.30 Uhr, im Gasthaus Mengele in Buttenwiesen. Kandidat: Norbert Beutmüller.

SPD Freitag, 19. März, 20 Uhr, im Gasthaus "Milo" in Unterthürheim. Kandidat: Guido Berning.

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