Redner machen den Schülern Mut für die Zukunft
Wertingen Die Zeit des langen Wartens hat ein Ende. 100 Abiturientinnen und Abiturienten erhielten am gestrigen Freitag ihre Abschlusszeugnisse aus den Händen von Schulleiterin Eva Focht. Es war der erste G-8-Jahrgang des Gymnasiums Wertingen, der am gestrigen Freitag verabschiedet wurde. Im April verließen 123 Schüler des bisher üblichen G-9-Jahrgangs die Schule. In einer feierlichen Zeremonie, die von einigen gekonnten musikalischen Darbietungen abgerundet wurde, kamen viele Redner zu Wort. Der in Stellvertretung des Dillinger Landrates Leo Schrell anwesende Kreistagsabgeordnete Günter Ballis machte den Jugendlichen Mut: „Derzeit sind in Bayern 100000 qualifizierte Stellen vorhanden. Lehrer, Ingenieure und Ärzte werden benötigt.“
Wie die Raupe Nimmersatt
Landtagsabgeordneter Georg Winter hatte eine kleine „Bitte“ an die Schulabgänger. „Kommen Sie doch nach dem Studium oder der Ausbildung zurück in ihre Heimat“, sagte Winter. Stefan Jochum verglich in seiner unterhaltsamen Abiturrede die G-8-Abiturienten mit der Raupe Nimmersatt aus dem gleichnamigen Kinderbuch: „Wir wurden vor acht Jahren in eine neue Umgebung geworfen. Die Raupe fraß sich durch viele Blätter und wir durch viele Bücher. Es gab nur einen Unterschied. Wir waren nie allein.“ Auch wenn die Psyche der Schüler während der letzten acht Jahre durch die hohen Erwartungen und die Konkurrenz zum G-9-Jahrgang doch strapaziert wurde.
Schulleiterin Eva Focht entließ die Schüler mit freundlichen Worten. „Ihr könnt stolz auf das Erreichte sein.“ »Seite 29
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: