Wertinger Reserve-Soldaten übten bei eisigen Temperaturen. Nach dem Schießen und Bergen eines „Verletzten“ kamen die Schmalzbrote gerade recht

Wertingen Bei eisigen Temperaturen machten sich am Samstagmorgen die Wertinger Reservisten auf den Weg, um an verschiedenen Stationen ihr Wissen aufzufrischen. Mit Unterstützung der Feuerschützen konnten die Wettkämpfer ihre Treffsicherheit mit dem Karabinder K98 auf der Schießanlage am Judenberg unter Beweis stellen. Marsch mit Karte, Ermitteln der Koordinaten verschiedener Punkte aus der Karte und nach dem Bezugspunktverfahren waren weitere Ausbildungstationen.
Das Bergen und Versorgen eines Schwerverletzten, sowie die Instandsetzung eines beschädigten Fernsprechers und das Absetzen der Meldung an den „Gefechststand“ verlangten vor allem dem „Verletzten“ bei den minus 18 Grad Kälte viel ab. Da kam die Verpflegungsstation mit Schmalzbroten und heißem Most, gestiftet von Hildegard Fiedler, der Frau des vor kurzem verstorbenen Kameraden Jürgen Fiedler, gerade recht.
Erster Vorsitzender Thomas Gottfried dankte dann allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben und gratulierte der Siegermannschaft mit Hauptfeldwebel d.R. Thomas Gottfried, Feldwebel d.R. Johann Meitinger, Hauptgefreiter d.R. Matthias Freier, Obergefreiter d.R. Markus Conrad und Obergefreiter d.R. Florian Saule.
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