Violau Fast hatte es so ausgesehen, als ob der traditionelle Emmausgang in Violau diesmal ins Wasser fallen würde, denn bis eine Stunde vor Beginn regnete es im Zusamtal. Doch als die Hürbener Sänger und das Blechbläserquartett vor dem Pfarrheim Haus Nazareth zusammenkamen, riss die Wolkendecke auf.



Auch die Freunde des musikalischen Osterspaziergangs, den Dagmar Held vom Bayerischen Landesverein für Heimatpflege seit Jahren am Ostermontag organisiert, ließen sich von den Wetterkapriolen nicht abschrecken, und so machten sich mehr als 150 Teilnehmer, einige davon mit Kinderwagen oder Rollstuhl, zusammen mit den Sängern und Musikanten auf den rund zwei Kilometer langen Weg durch Feld und Wald rund um den kleinen Wallfahrtsort.
Dagmar Held hatte für alle Wanderer ein Liederheft zusammengestellt, sodass die ganze Schar gemeinsam mit den Hürbener Sängern - außer Dagmar Held und Stefan Hegele sowie Dorothea und Martin Leopold - Osterlieder wie "Erstanden ist der heilig Christ", "Im Namen Jesu will ich aufstehen" und "Halleluja, Jesus lebt" anstimmen konnte.
An den verschiedenen Stationen, etwa beim Feldkreuz im Aspachtal, beim St.-Leonhards-Bildstock im Wald und bei der Kapelle am Rosenkranzweg, wurden die Spaziergänger von Melanie Gribl und Elisabeth Wurm (Trompete), Thomas Gribl (Basstrompete) und Helene Weinold-Leipold (Posaune) mit Bläserweisen empfangen. Barbara Bessler-Fehle, Andrea Fritsch, Gertraud Streil und Franz Leipold aus der Pfarrgemeinde Violau luden mit besinnlichen Texten zum Nachdenken über das Ostergeschehen ein.
Zum Abschluss des Emmausgangs kamen die Wanderer in der Wallfahrtskirche St. Michael zusammen, wo Pfarrer Sajimon Vargese ihnen den Segen spendete. (hwe)
Info: Nähere Informationen über das Programm des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege im Internet unter www.heimat-bayern.de
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: