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01. November 2011 19:00 Uhr

Gymnasium

Platz fünf für Wertinger Brettspiel

Schülerfirma glücklich über Auszeichnung im Deutschen Bundestag. Seifenherstellung auf Platz eins

„In Schülerfirmen erfahren junge Menschen wirtschaftliche Grundkenntnisse in Theorie und Praxis.“Michael Oschmann, Müller Medien

Berlin/Wertingen Auf Platz fünf landete die Schülerfirma „Hiob“ des Wertinger Gymnasiums bei der Preisverleihung im Deutschen Bundestag. Die Schüler(innen) hatten ein Brettspiel mit geschichtlichem Wissen eingereicht (wir berichteten). Ingesamt waren zehn Schülerfirmen in Berlin prämiert worden.

Die Schülerfirma Betties der Betty-Staedtler-Hauptschule in Wassertrüdingen hat es beim Bundes-Schülerfirmen-Contest auf den ersten Platz geschafft. Damit setzte sich die Schülerfirma gegen 152 Mitbewerber aus 15 Bundesländern durch. Getreu ihrem Slogan „Willst du sauber sein und rein, kauf bei Betties Seife ein“ produzieren die Schülerinnen und Schüler seit 2008 hochwertige Naturseifen, Badezusätze und Seifenschalen aus Ton. Das Thema Nachhaltigkeit steht dabei an oberster Stelle: Beim Einkauf der Produktionsstoffe greift die Schülerfirma auf regionale Erzeugnisse zurück und achtet auch bei der Verpackung auf Umweltverträglichkeit.

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Mit den Verkaufserlösen werden unter anderem bedürftige Mitschüler bei Klassenfahrten unterstützt. Bei der Preisverleihung im Bundestag nahmen die Mitarbeiter der Schülerfirma den Siegerscheck in Höhe von 1800 Euro entgegen.

Michael Oschmann, Geschäftsführer von Müller Medien und Initiator des Contests lobte das Engagement und die Begeisterung der jungen Menschen. Auch der Parlamentarische Staatssekretär im BMBF, Dr. Helge Braun, ist überzeugt: „In Schülerfirmen erfahren junge Menschen wirtschaftliche Grundkenntnisse in Theorie und Praxis und lernen Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit, die ihnen den Einstieg ins Berufsleben erleichtern.“ Die Bundesbildungsministerin Annette Schavan ist die Schirmherrin des Wettbewerbs. Auf den zweiten Platz kam die Schülerfirma WBS-Schatzjäger aus Meßstetten in Baden-Württemberg, die Geocaching-Events, eine Art Schnitzeljagd mit GPS-Geräten, anbietet.

Die Wertinger Gruppe mit dem Namen „Hiob“ (History in one Box) hatte sich als Ziel gesetzt, ein Brettspiel mit dem Römischen Reich als Themenschwerpunkt zu entwerfen, dieses zu vermarkten und an Schulen und Lehrer zu verkaufen. Das Spiel war und ist für den Unterricht der 6. Klassen für den Geschichtsunterricht gedacht.

Beim anschließenden „Get-Together“ hatten Schüler und Lehrer Gelegenheit, sich mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik auszutauschen. Mit dem Schülerfirmen-Contest möchte Müller Medien junge Menschen motivieren, sich schon während der Schulzeit unternehmerisches Denken und Handeln anzueignen und Begeisterung für die Themen Selbstständigkeit und Unternehmertum wecken. (pm)

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