Wertingen Zu einem Rundgang durch den fertiggestellten Anbau am Kreiskrankenhaus Wertingen lud gestern der Dillinger Landrat Leo Schrell ein. Dabei waren Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier, ärztlicher Direktor Dr. Wolfgang Streifinger, Uli-Gerd Prillinger, Geschäftsführer der beiden Kreiskliniken sowie Dr. Johannes Popp, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender und Fritz Föste vom Krankenhausförderverein. Schrell nannte die Entwicklung als Quantensprung nach vorne. "Hier können dank der hochmodernen Apparate die Abläufe im Haus effizient gestaltet und optimiert werden." Es sei einem Gemeinschaftswerk vieler Beteiligter zu verdanken, zum Beispiel dem Kreistag, der Stadt Wertingen, aber auch dem Engagement des Landtagsabgeordneten Georg Winter. "Vor allem ist es richtig gewesen, am Erhalt der Kreiskliniken in kommunaler Trägerschaft und an deren Ausbau festzuhalten." Dadurch sei auf Dauer eine wohnortnahe medizinische Versorgung gewährleistet. Lehmeier betonte: "Jeder Cent ist hier gut angelegt." Er gab zu bedenken, dass man aber noch nicht am Ende sei und verwies auf den bevorstehenden dritten Bauabschnitt. Gut sei gewesen, die Bevölkerung mitzunehmen: "So haben alle an einem Strang gezogen." Über die jahrelangen Sorgen, das Haus könnte doch geschlossen werden, berichtete Dr. Wolfgang Streifinger. Umso mehr sei man nun froh, "…dass das Haus jetzt wirtschaftlich und für unsere Patienten im Aufwind steht." Der Umzug in den Neubau werde in den nächsten Wochen Schritt für Schritt vorgenommen werden.


Die Gerätschaften erklärt
Uli-Gerd Prillinger übernahm die Führung durchs neue Gebäude und erklärte gemeinsam mit Dr. Wolfgang Streifinger die einzelnen Abteilungen und Gerätschaften.
Tag der offenen Tür Der neue Funktions- und Bettentrakt wird am kommenden Sonntag mit einem Festakt offiziell eingeweiht und kann von 12.30 Uhr bis 18.00 Uhr bei einem Tag der offenen Tür besichtigt werden.
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