Tier mit 20 Zentimeter langer Schnittwunde gefunden
In Hennhofen (Gemeinde Altenmünster) hat ein brutaler Tierquäler zugeschlagen. Der bislang unbekannte Täter hat auf einem Pferdehof eine 16-jährige Stute aufgeschlitzt. Die Besitzerin fand das Tier am Mittwoch mit einer etwa 20 Zentimeter langen Schnittwunde zwischen den Hinterläufen auf. Diese Wunde musste umgehend tierärztlich versorgt werden, Lebensgefahr bestand für das Tier nicht.
Nach Auskunft der Polizei dürfte es nicht das erste Mal gewesen sein, dass das Tier Opfer eines Pferdeschlitzers wurde. Bereits im Februar wurde die Stute mit Schnitt- und Rissverletzungen im Hals- und Stirnbereich vorgefunden. Da sich die Pferdebesitzerin aber zunächst über die Herkunft der Verletzungen keinen Reim machen konnte, meldete sie diese Verletzungen nun erst jetzt im Zusammenhang mit der Schnittverletzung bei der Polizei. Es gilt nach Einschätzung der ermittelnden Beamten als sehr wahrscheinlich, dass dem Tier auch die damaligen Verletzungen mutwillig zugefügt worden waren. Ob es sich dabei um denselben Täter handelt, ist indes noch nicht klar. Vorfälle in dieser Art passieren leider immer wieder, sagt Gerhard Fendt von der Polizei Zusmarshausen. So malträtierte im März 2010 ein Tierschänder eine Zuchtstute, die in einem Offenstall bei Reutern untergebracht war. (eis)
Hinweise Die Polizei Zusmarshausen bittet um Hinweise bezüglich verdächtiger Wahrnehmungen zum aktuellen Vorfall in Hennhofen und den Vorfällen im Februar unter der Telefonnummer 08291/18900.
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