Der langjährige Manager des Fußball-Bezirksoberligisten TSV Wertingen, Jakob Müller, hat nach Meinungsverschiedenheiten mit der Abteilungsleitung sein Amt mit sofortiger Wirkung zur Verfügung gestellt. Müllers Nachfolger wird der derzeitige Trainer des TSV Binswangen, Christoph Krebs.



Von Philipp Wiedenmann
Sportlich hat für den TSV Wertingen mit Beginn der Frühjahresrunde wieder der Fußball-Alltag begonnen. Hinter den Kulissen läuft aber derzeit alles andere als in gewohnten Bahnen. Die TSV-Verantwortlichen haben mit Christoph Krebs kürzlich einen neuen sportlichen Leiter, der zu Beginn der Saison 2012/2013 antritt, vermeldet. Krebs wird damit Jakob Müller beerben. Dieser „Alleingang“ der Abteilungsleitung ist Müller sauer aufgestoßen und er hat seinen Abschied noch vor der Sommerpause angekündigt. Jetzt hat er allerdings mit sofortiger Wirkung die Segel gestrichen, weil der Verein den Vertrag von Trainer Alexander Schroder, der bis zum Sommer läuft, nicht verlängert hat. „Für mich unverständlich“, so der sportliche Leiter.
Schon vor zwei Jahren legte der , Jakob Müller der Abteilungsleitung nahe, einen Nachfolger für ihn zu finden. Mit seinen damals 71 Jahren war Müller keineswegs amtsmüde. Vielmehr wollte er die Aufgabe, die er 40 Jahre lang mit vollem Eifer ausführte, mit gutem Gewissen weitergeben. Für den Sommer 2012, dem Jahr des 150-jährigen Jubiläums beim TSV hat der Manager seinen Abgang angekündigt. Die Abteilungsleitung um Spartenchef Johann Schmid hat sich seit vergangenen Herbst intensiv um einen einen Nachfolger bemüht und diesen in Christoph Krebs gefunden. Am Wochenende wurde dem aktuellen Trainer des Bezirksoberligateams, Alexander Schroder mitgeteilt, dass sein Vertrag nicht über die laufende Saison hinaus verlängert wird.
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