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17. Januar 2012 12:08 Uhr

Musik

Meisterkonzert im Schloss

Stars spielen auf Piano und Geige

Höchstädt Zum Meisterkonzert der Extraklasse lädt der Bezirk Schwaben am Freitag, 27. Januar, in den Rittersaal von Schloss Höchstädt mit den international renommierten ungarischen Ausnahmemusikern, dem Pianisten Gábor Farkas sowie dem Geiger Kristóf Baráti. Er konzertiert auf einer 1703 Stradivarius „Lady Harmsworth“, einer Leihgabe der Stradivari Gesellschaft. Auf dem Programm der beiden Solisten stehen virtuose Kompositionen in Bearbeitung für Violine und Klavier von Bach, Bartok, Mozart, Schumann und Paganini.

Wolfgang Amadeus Mozarts Sonate in G-Dur, KV 301, war ursprünglich für Flöte und Klavier konzipiert. In der Fassung von 1778 hat sie im Vergleich zu seinen frühen Violinsonaten nun gleichberechtigte Partien für Violine und Klavier. Robert Schumanns Sonate Nr. 1 op. 105 für Violine a-Moll entstand 1851 in nur fünf Tagen und seine Frau Clara zeigte sich „sehr entzückt“ von ihr, und war „besonders von dem ersten sehr elegischen sowie dem zweiten lieblichen Satz ergriffen“. In seiner letzten Partita für Violine in E-Dur, BWV 1006, handhabt Johann Sebastian Bach die Suitenform ungewöhnlich frei, und nur hier stellt er ein Präludium voran, ein äußerst effektvolles musikantisches Stück. Gabor Farkas bringt Bela Bartoks Klavierbearbeitungen von 1915 zu den „Rumänischen Volkstänzen“ und zum Abschluss des Meisterkonzerts spielt Kristof Barati auf seiner Stradivari aus dem Jahr 1703, „Lady Harmsworth“, das Schlussrondo „la campanella“, das Glöckchen, aus Niccolo Paganinis zweitem Violinkonzert h-moll op.7.

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Kristóf Baráti, Jahrgang 1979, von Yehudi Menuhin als „absoluter Virtuose“ bezeichnet, wuchs in einer Musikerfamilie in Budapest und Venezuela auf und gab mit acht Jahren sein erstes öffentliches Konzert, studierte in Caracas und an der Franz - Liszt - Akademie in Budapest. Professor Eduard Wulfson, Direktor der Stradivari Gesellschaft, unterrichtete Baráti in der Tradition des russischen Geigenspiels und der seiner Lehrer Yehudi Menuhin, Nathan Milstein und Henryk Szeryng. Kristóf Baráti ist Preisträger des international renommierten „Queen Elizabeth Competition“ in Brüssel, „Best Performer“ des Elba Music Festivals und des „Sechsten Internationalen Paganini Wettbewerb“ in Moskau. (pm)

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