Herbertshofer Bayernliga-Damen nach 7:7 gegen Post Augsburg weiter im Keller
Herbertshofen Mit einem lachenden und einem weinenden Auge kommentierten die Tischtennis-Damen des TSV Herbertshofen das 7:7-Unentschieden, das sie sich mit zwei Einzelsiegen im Schlussspurt beim Mitkonkurrenten um den Abstieg aus der Bayernliga Süd, dem Post SV Telekom Augsburg, gesichert hatten. „Mit unseren zwei schwer erkämpften Fünfsatzsiegen bei beiden Eröffnungsdoppeln waren eigentlich die gegen den Mitkonkurrenten dringend gebrauchten zwei Punkte möglich“, war sich das Quartett einig.
Gudrun Herfert-Baumann/Ute Speer und Madeleine Trieb/Bianca Wanzl setzten sich jeweils nach 2:1-Satzrückständen durch, wobei vor allem die beiden Youngster gegen das gegnerische Spitzendoppel glänzten. Bei den Einzelbegegnungen mussten aber im oberen Paarkreuz Gudrun Herfert-Baumann und Madeleine Trieb trotz größtem Einsatz alle vier Spiele abgeben. Zum Glück riss die reaktivierte Ute Speer beide Begegnungen an sich und konnte Bianca Wanzl den dritten Einzelzähler sichern.
Beim Stande von 5:5 nach zwei Durchgängen zogen die Gastgeberinnen bei den Überkreuzspielen mit zwei heiß umkämpften Fünfsatzsiegen von Melanie Heiß gegen Gudrun Herfert-Baumann und von der heimischen Topspielerin Sabine Mayr gegen Ute Speer gar auf 7:5 davon. Bianca Wanzl mit einem klaren Sieg gegen die zuvor zweimal erfolgreiche Nicola Tesch und Madeleine Trieb mit einem Nervenspiel gegen Anja Eichner in fünf Sätzen stellten letztlich das mehr als verdiente Unentschieden sicher. (gp)
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