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BMW muss Millionenstrafe in den USA zahlen

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BMW muss Millionenstrafe in den USA zahlen

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    BMW muss in den USA eine Geldstrafe von drei Millionen Dollar zahlen. Die Firma hat Sicherheitsmängel an Autos nicht schnell genug gemeldet.
    BMW muss in den USA eine Geldstrafe von drei Millionen Dollar zahlen. Die Firma hat Sicherheitsmängel an Autos nicht schnell genug gemeldet. Foto: dpa

    Der Autobauer BMW muss in den USA eine Geldstrafe von drei Millionen Dollar zahlen, das sind umgerechnet rund 2,6 Millionen Euro. Die Firma habe Sicherheitsmängel bei Fahrzeugen nicht schnell genug angezeigt und müsse deshalb die hohe Strafe zahlen, teilte die US-Behörde für Straßensicherheit (NHTSA) mit. Es seien 16 Rückrufaktionen von BMW im Jahr 2010 untersucht worden. Dabei habe sich herausgestellt, dass der Autobauer die Behörde nicht gemäß den herrschenden Bundesgesetzen und nicht "schnell genug" informiert habe. Die Meldung müsste innerhalb von fünf Werktagen erfolgen.

    "Besorgniserregende Tendenz bei BMW"

    Es gebe eine "besorgniserregende Tendenz" bei BMW, bei einer ersten Information der Behörden nur wenige Details anzugeben, erklärte die NHTSA. So würden wichtige Angaben fehlen, etwa wie ein festgestellte Problem behoben werden könne. „Es ist für die Sicherheit auf der Straße von großer Bedeutung, dass Defekte und Rückrufe schnell gemeldet werden“, erklärte NHTSA-Chef David Strickland. BMW habe bereits angekündigt, sich zu bessern.

    BMW stimmt Entscheidung zu

    BMW und deren US-Tochter haben der Entscheidung der US-Behörde zugestimmt. "Wir sind uns bewusst, dass die Dinge nicht optimal gelaufen sind und haben unsere Prozesse nun so optimiert, dass wir den Anforderungen der Behörden künftig genügen", sagte ein BMW-Sprecher am Samstag in München.

    Die internen Prozesse seien so verändert worden, dass Rückrufe Verbrauchern und der Regierung zügiger und innerhalb der verlangten Fünf-Tages-Frist mitgeteilt würden. "Im Jahr 2011 haben wir da bereits alles richtig gemacht." Die Strafe treffe das Unternehmen hart und werde sehr ernst genommen.

    BMW: Mutterkonzern der BMW Group

    Die BMW AG ist der Mutterkonzern der BMW Group. Zu ihnen gehören die Marken BMW, MINI und Rolls-Royce Motor Cars. Ihren Hauptsitz hat die Firma in München.

    Die Abkürzung des Autobauers BMW steht für Bayerische Motorenwerke und wurde 1917 gegründet. Bereits ein Jahr später wurde aus der GmbH eine Aktiengesellschaft (AG). Als tatsächliches Gründungsjahr sieht die Firma jedoch das Jahr 1916 an (Gründung der Bayerischen Flugzeug-Werke). (afp, AZ)

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