Freitag, 24. Mai 2013

02. Januar 2012 09:06 Uhr

Krankenkasse

Barmer-GEK-Chef: Es gibt zu viele Krankenhäuser in Deutschland

Der Chef der Barmer GEK fordert die Schließung von Kliniken. Ambulant-stationäre Einheiten seien fortschrittlicher.

Christoph Straub: «Es gibt heute zu viele Krankenhäuser und vor allem zu viele Krankenhausbetten.»
Foto: dpa/Jörg Carstensen

«Es gibt heute zu viele Krankenhäuser und vor allem zu viele Krankenhausbetten», sagte der Chef der größten gesetzlichen Krankenkasse Barmer GEK, Christoph Straub, der Zeitung Die Welt. Deutschland leiste sich Strukturen, die «größer und teurer sind als in anderen Ländern».

Ambulante Versorgung im Vordergrund

Das traditionelle Nebeneinander von Krankenhäusern und Arztpraxen müsse sich ändern, forderte Straub. Die medizinische Versorgung der Bevölkerung müsse viel häufiger ambulant erfolgen oder während kurzer Aufenthalte im Krankenhaus. «Dabei müssen niedergelassene Ärzte und angestellte Krankenhausärzte sowohl ambulante als auch stationäre Leistungen erbringen können», sagte Straub der Zeitung.

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Die Trennung von ambulanter und stationärer Versorgung Kranker sei unzeitgemäß. Straub sprach sich daher für mehr «ambulant-stationäre  Einheiten» sowohl auf dem Land als auch in Ballungsräumen aus. afp/AZ

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