Bei Osram in Bayern werden bis zu 500 Jobs gekürzt. Davon ist auch der Standort Augsburg betroffen.

400 bis 500 Arbeitsplätze werden bei der Siemens-Lichttochter Osram nach Gewerkschaftsangaben bis 2014 wegfallen. Betroffen seien vor allem Standorte wie Augsburg oder Eichstätt, wo traditionelle Produkte hergestellt würden, sagte Michael Knuth, Sprecher der IG Metall Bayern und Mitglied des Osram-Aufsichtsrats, am Freitag in München. Das Unternehmen wollte dazu zunächst nicht Stellung nehmen.
Osram hatte Mitte Januar den Abbau von 1050 Jobs angekündigt - das heißt, etwa jede zehnte Stelle in Deutschland soll wegfallen. Rund 400 Stellen sollen in Berlin wegfallen. Neben der Zentrale in München unterhält das Unternehmen weitere bayerischen Standorte in Augsburg, Schwabmünchen, Regensburg und Eichstätt.
Die Arbeitnehmervertreter würden darauf dringen, dass nicht sämtliche Investitionen in das hoch moderne Werk zur Fertigung von Leuchtdioden (LEDs) flössen und Alternativen für ältere Standorte gefunden würden, sagte Knuth. Im Zusammenhang mit dem geplanten Börsengang von Osram seien die Zukunftsaussichten für Leuchtstofflampen, wie sie etwa in Augsburg gefertigt würden, zu negativ ausgefallen. dpa/AZ
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