Dienstag, 18. Juni 2013

05. Oktober 2011 19:53 Uhr

Frankfurter Börse evakuiert

Bombendrohung legt Teil des Börsenhandels lahm

Nach einer Bombendrohung und Evakuierung der Frankfurter Börse konnte das Gebäude am frühen Abend wieder betreten werden. Rund 100 Händler waren von der Räumung betroffen.

Die Börse in Frankfurt am Mainwurde anch eienr Bombendrohung evakuiert.
Foto: dpa

Die Evakuierung der Frankfurter Börse scheint keine allzu großen Auswirkungen auf den Börsenmarkt gehabt zu haben. Nach einer Bombendrohung ist ein kleinerer Handelsteil der Frankfurter Börse am Mittwochnachmittag für etwa eine Stunde lahmgelegt worden. Das Gebäude in der Frankfurter Innenstadt wurde gegen 17.00 Uhr geräumt, wie die Deutsche Börse AG mitteilte.

Der wichtige Handel war nicht beeinträchtigt

Nach Angaben des Unternehmens war jedoch der wichtige Handel über das vollelektronische System Xetra nicht beeinträchtigt. Über das Programm laufen rund 90 Prozent der Wertpapiergeschäfte.

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Nach etwa einer Stunde wurde Entwarnung gegeben, das Börsengebäude mitten in Frankfurt konnte wieder betreten werden. Der Spezialistenhandel, der im Mai den Parketthandel abgelöst hatte, wurde ebenfalls nach rund einer Stunde wieder aufgenommen.

100 Händler und Beobachter betroffen

Wie die Polizei mitteilte, hatte der Sicherheitsdienst des Unternehmens nach der Drohung den öffentlich zugänglichen Teil des Gebäudes in Frankfurt geräumt. Nach Angaben der Deutschen Börse waren etwa 100 Händler und Beobachter des Handels betroffen. Vor den Türen warteten aber insgesamt Hunderte Menschen, darunter auch viele Besucher der Energieeffizienzmesse der Industrie- und Handelskammer Frankfurt.

Polizisten suchten mit Spürhunden ohne Ergebnis nach möglichen Sprengkörpern. Die telefonische Drohung sei eher vage gewesen und am Nachmittag in der Unternehmenszentrale der Deutschen Börse AG in der Frankfurter Nachbarstadt Eschborn eingegangen, sagte ein Polizeisprecher. In Eschborn selbst wurden keine Gebäude geräumt. dpa

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Börse | Evakuierung | Frankfurt

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