Mittwoch, 19. Juni 2013

12. Mai 2012 12:57 Uhr

Griechenland

Bundesbankpräsident warnt: Keine Finanzhilfen mehr bei Vertragsbruch

Bundesbankpräsident Jens Weidmann warnt Giechenland davor, die Verträge mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Union (EU) zu kündigen.

Bundesbankpräsident Jens Weidmann warnt das schuldengebeutelte Griechenland davor, die Verträge mit IWF und EU aufzukündigen.
Foto: dpa

«Wenn Athen nicht zu seinem Wort steht, dann ist das eine demokratische Entscheidung. Daraus folgt aber auch, dass die Grundlage für weitere Finanzhilfen entfällt», sagte Bundesbankpräsident Jens Weidmann der «Süddeutschen Zeitung». Auch die Geberländer müssten sich gegenüber ihrer Bevölkerung rechtfertigen. Ein Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone hätte «für Griechenland gravierendere Folgen als für den Rest der Euro-Zone».

In Griechenland war am Freitag auch der dritte Versuch zur Regierungsbildung gescheitert. Grund war die Absage der linksradikalen Partei Syriza. Am will der griechische Präsident Papoulias nun ein Treffen aller Parteien einberufen, um eine Lösung zu suchen. Sollte keine Einigung gelingen, müssten Neuwahlen ausgerufen werden. afp

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