Samstag, 22. Juli 2017

14. Juli 2017 14:00 Uhr

Aldi

Darum wird Butter immer teurer

Niedrige Milcherzeugung und verändertes Verbraucherverhalten: Warum der Preis für Butter aktuell so hoch ist.

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Butter wird teurer.
Foto: David-Wolfgang Ebener/Symbolbild (dpa)

Mancher Kunde reibt sich verwundert die Augen: Erst zehn Cent mehr, dann noch mal 20 und jetzt 30 Cent. Mit immer größeren Preissprüngen im Monatstakt ist Billig-Butter so teuer wie noch nie in Deutschland. Aldi Nord und Aldi Süd haben den Preis für Deutsche Markenbutter in der untersten Preislage Anfang Juli auf 1,79 Euro je 250-Gramm-Stück angehoben.

Damit hat sich Butter in der untersten Preislage bei Aldi nun schon im dritten Monat in Folge kräftig verteuert. Anfang Mai stieg der Preis auf 1,29 Euro, Anfang Juni auf 1,49 Euro und nun Anfang Juli um rund 20 Prozent auf 1,79 Euro.

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Auch andere Produkte wurden bei Aldi teurer. Erhöht wurden die Preise für Süßrahmbutter (aktuell 1,79 Euro) und Bio-Butter (1,99 Euro). Nach Auskunft einer Sprecherin wurden bei Aldi Nord Käseartikel und Buttermilch teurer. An den Aldi-Preisen orientieren sich meist auch die großen Supermarkt-Ketten. „Die 1,79 Euro werden wir über kurz oder lang im gesamten Preiseinstiegssegment sehen“, sagte AMI-Milchmarktexperte Andreas Gorn.

Für die Rekordhöhe sieht er mehrere Gründe: Zum einen liege es an der niedrigen Milcherzeugung. Zum anderen habe sich auch das Verhalten der Verbraucher verändert. „Genuss steht wieder im Vordergrund.“ Die Entwicklung gehe hin zu fettreicheren Molkereiprodukten. Für Experten steht fest: Die Light-Welle ebbt ab, es geht wieder mehr um den Geschmack.

AZ/dpa

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