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02. September 2010 19:20 Uhr

IFA

Das Galaxy Tab von Samsung - das Anti-iPad

Die Trends auf der IFA in Berlin sind vorgegeben. Und wenn es um tragbare PCs, sogenannte Tablets, geht, ist Apple das Maß aller Dinge. Bislang. Von Sonja Krell

Links das iPad von Apple, rechts das Galaxy Tab von Samsung.
Foto: dpa

Die Trends auf der diesjährigen Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin sind klar vorgegeben: Das Fernsehen soll mithilfe von 3D tiefer werden, der Computer flacher. Wenn es um tragbare PCs, sogenannte Tablets, geht, ist Apple das Maß aller Dinge. Mit seinem iPad hat der US-Konzern neue Maßstäbe gesetzt. Bislang.

Denn pünktlich zum Auftakt der Messe, die heute für Besucher öffnet, hat Samsung dem Branchenprimus den Kampf angesagt. Gestern stellte der koreanische Elektronikkonzern den Rivalen zu Apples iPad vor. Das "Galaxy Tab" soll noch im Oktober für knapp 800 Euro zu kaufen sein. Ein richtiger Tablet-PC will das Produkt von Samsung aber nicht sein. Eher ein Gerät, mit dem Mails, Videos, Internetseiten oder Texte mühelos gelesen werden können. Mit sieben Zoll ist es kleiner als das Zehn-Zoll-iPad, aber größer als das iPhone. Es wiegt etwa halb so viel wie der Konkurrent von Apple.

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Wie Younghee Lee, Marketing-Chef von Samsung Mobile, sagt, nutzt das Gerät als Betriebssystem die Android-Software von Google. Mit dem Tablet können Bücher gelesen, Filme angeschaut und Musik gehört werden. Anders als beim iPad ist im "Galaxy Tab" auch eine Kamera und ein Handy integriert. Auch Toshiba stellte gestern ein neues Gerät mit Berühr-Bildschirm vor, das Folio 100, das zum Jahresende kommen soll.

Ansonsten ist auf der IFA die dritte Dimension allgegenwärtig. Nach dem überragenden Erfolg von Kinofilmen wie "Avatar" will die Industrie die 3-D-Technik auch schnell in die Wohnzimmer bringen. Unklar bleibt aber, ob Kunden bereit sind, mit einer speziellen Brille vor dem Fernseher zu sitzen. Geräte, die ohne Brille auskommen, sind bisher die Ausnahme.

Öffnungszeiten Geöffnet ist die IFA noch bis zum 8. September täglich von 10 bis 18 Uhr. Tickets kosten an der Tageskasse 15 Euro, ermäßigt 11 Euro. Sonja Krell

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