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31. März 2009 09:46 Uhr

Managergehälter

Dax-Vorstände verdienen 21 Prozent weniger

Jetzt hat die Finanzkrise auch die Großen erwischt. Die Pro-Kopf-Einkommen der Vorstände von Dax-Unternehmen sind 2008 gefallen - und zwar rapide.

Josef Ackermann von der Deutschen Bank verdient "nur" 1,39 Millionen Euro.

Berlin (AZ) - Die Pro-Kopf-Einkommen der Vorstände von Dax-Unternehmen sind 2008 erstmals seit fünf Jahren gefallen. Nach Berechnungen der in Berlin erscheinenden Tageszeitung Die Welt (Dienstagsausgabe) kamen die Top-Manager im vergangenen Jahr im Schnitt auf 2,31 Millionen Euro.

Das bedeute einen Rückgang von 21,3 Prozent. Das operative Ergebnis (Ebit) aller Dax-Konzerne war den Angaben zufolge im gleichen Zeitraum im Schnitt um gut zehn Prozent gesunken. Aktionärsschützer lobten die Entwicklung bei den Einkommen. «Es sieht so aus, als würden die Vergütungssysteme funktionieren», sagte Marco Cabras von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz.

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Spitzenverdiener war den Angaben zufolge im abgelaufenen Geschäftsjahr Siemens-Chef Peter Löscher, der auf 9,8 Millionen Euro in bar und aktienbasierter Vergütung kam. Ihm folgen Linde-Chef Wolfgang Reitzle mit acht Millionen und RWE-Chef Jürgen Großmann mit 7,1 Millionen Euro.

Vorjahres-Spitzenreiter Josef Ackermann von der Deutschen Bank liegt mit 1,39 Millionen Euro auf Rang 25, nachdem er auf seinen Bonus verzichtet hat. Schlusslicht unter den Vorstandschefs ist mit 586.000 Euro Martin Blessing von der Commerzbank. Das zweitgrößte Kreditinstitut Deutschlands hatte im vergangenen Herbst Staatshilfe beantragt.

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