Export-Rekordjahr 2011: Die deutschen Exporte haben im vergangenen Jahr zum ersten Mal die Marke von einer Billion Euro überschritten.
Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, führte Deutschland 2011 Waren im Wert von 1060,1 Milliarden Euro aus, das waren 11,4 Prozent mehr als im Vorjahr.
Deutsche Importe erreichen eine neue Höchstmarke
Auch die Einfuhren erreichten im vergangenen Jahr mit einem Wert von 902,0 Milliarden Euro eine neue Höchstmarke. Die Importe stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 13,2 Prozent. Der bisherige Höchstwert bei den Einfuhren lag bei 805,8 Milliarden Euro und wurde im Jahr 2008 erreicht.
Damit schloss Deutschland den Statistikern zufolge die Außenhandelsbilanz 2011 mit einem Überschuss von 158,1 Milliarden Euro ab. Ein Jahr zuvor hatte der Überschuss 154,9 Milliarden Euro betragen.

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Januar: Das Jahr 2011 beginnt gut - zumindest für die deutsche Wirtschaft. Sie wächst im Januar fleißig - entgegen aller schlechten Prognosen.
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Februar: Die Krise schlägt trotz der guten wirtschaftlichen Lage in den bundesdeutschen Haushalt durch. Erstmals seit fünf Jahren bricht Deutschland den europäischen Stabilitätspakt. In Griechenland sorgt ein Generalstreik gegen die Sparmaßnahmen für starke Behinderungen im öffentlichen Leben.
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März: Bei einem der vielen Gipfel im Jahr 2011 wird am 11. März der "Pakt für den Euro" beschlossen. Außerdem wird kurze Zeit später der 700 Milliarden schwere Rettungsschirm festgezurrt. In Portugal tritt unterdessen im Angesicht der Krise Regierungschef Socrates (Foto) zurück.
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Ein Großteil der Ausfuhren ging im vergangenen Jahr in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union: Dorthin wurden Waren im Wert von 627,3 Milliarden Euro exportiert, das waren laut Statistik 9,9 Prozent mehr als 2010.
Die Exporte in Drittländer nahmen zu
Im Gegenzug führte Deutschland Waren für 572,6 Milliarden Euro aus den EU-Mitgliedsländern ein. Dies war ein Plus von 13,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Exporte in Drittländer nahmen gegenüber 2010 um 13,6 Prozent zu, die Importe aus Drittländern stiegen um 12,0 Prozent. AZ/afp
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Die sogenannten seltenen Erden sind Metall-Rohstoffe, die zunehmend von wirtschaftlichem Interesse sind.
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Zu ihnen gehören nach dem Periodensystem 17 Elemente. In einem weiteren Sinn wird die Bezeichnung auch noch für etwa 40 weitere seltene Metalle gebraucht. Die seltenen Erden und die seltenen Metalle haben außergewöhnliche Eigenschaften.
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Diese machen sie unentbehrlich für die Herstellung vieler Hightech-Produkte wie etwa Handys, Computer-Chips, Flachbildschirme oder Touchscreens bei Navigationsgeräten. Sie werden auch in Batterien, Magneten, Glasfaserkabel, Katalysatoren und eben in Energiesparlampen eingesetzt.
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Der Begriff seltene Erden stammt noch aus der Zeit ihrer Entdeckung aus dem 18. Jahrhundert. Sie wurden damals als Oxide (früher auch «Erden» genannt) aus seltenen Mineralien isoliert. Zu den seltenen Erden zählen etwa Lanthan, Neodym, Dysprosium oder Yttrium. Zu den begehrten weiteren seltenen Metallen gehören etwa Indium, Germanium, Gallium, Tantal, Tellur oder Molybdän.
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Die Weltproduktion der seltenen Erden lag zuletzt bei etwa 160 000 Tonnen. Bis zu 97 Prozent der weltweiten Förderung und des Angebots kommen aus China, das aber den Export künstlich drosselt und damit auch den Ärger der Welthandelsorganisation auf sich zieht.
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In Europa gibt es nur unbedeutende Vorkommen. Wegen der technologischen Innovationen steigt die Nachfrage enorm. Deshalb sind Engpässe bei einzelnen seltenen Erden in den nächsten Jahren nicht auszuschließen. (dpa)
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