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10. Februar 2012 14:08 Uhr

Lieferprobleme

Gazprom muss unterirdische Gasspeicher anzapfen

Wegen Lieferproblemen muss der russische Energiekonzern Gazprom Gasspeicher in Europa anzapfen.

Der russische Gasmonopolist Gazprom muss an Reserven gehen. Foto: Sergei Ilnitsky dpa

Der russische Energieriese Gazprom zapft wegen der Eiseskälte seine unterirdischen Gasspeicher in Europa an. So erreiche das Unternehmen eine stabile und sichere Versorgung der europäischen Kunden, teilte Vizechef Alexander Medwedew am Freitag in Brüssel mit. Der staatliche Konzern hatte vor einigen Tagen erstmals Lieferprobleme eingeräumt. In den vergangenen Wochen habe das Unternehmen in Spitzenzeiten täglich Gas bis zur höchstmöglichen Menge von mehr als 38 Millionen Kubikmeter aus den unterirdischen Speichern in Österreich, Deutschland und Serbien geholt, sagte Medwedew.

Gazprom will Gasspeicher-Kapazität verdoppeln

Gazprom will demnach seine unterirdische Gasspeicher-Kapazität in Europa bis 2015 auf fünf Billionen Kubikmeter verdoppeln, um die Versorgung zu sichern, und hofft auf die Unterstützung der europäischen Behörden. dpa/AZ

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