Mittwoch, 29. März 2017

20. März 2017 09:27 Uhr

Rekordausschüttung

Gute Zeiten für Dividendenjäger

Die Aktionäre deutscher Börsenschwergewichte können sich in diesem Jahr auf eine Rekorddividende freuen.

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Deutlich weniger als im Vorjahr erhalten nach einem Milliardenverlust dagegen die Anteilseigner von Eon (minus 58 Prozent).
Foto: Rolf Vennenbernd (dpa)

Die Aktionäre deutscher Börsenschwergewichte können sich in diesem Jahr auf eine Rekorddividende freuen.

Nach Berechnungen der Beratungsunternehmens EY schütten die Dax-Konzerne voraussichtlich insgesamt 31,7 Milliarden Euro an ihre Anteilseigner aus - neun Prozent mehr als im Vorjahr, wie aus der Studie hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Der bisherige Höchstwert von 29,8 Milliarden Euro im Jahr 2015 wird um sieben Prozent übertroffen.

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Der Studie zufolge wollen 23 Dax-Konzerne ihren Aktionären eine höhere Gewinnbeteiligung als im Vorjahr vorschlagen, bei 19 Unternehmen steigt die Ausschüttung sogar auf Rekordniveau. Größter Dividendenzahler ist erneut der Autokonzern Daimler, der wie im Vorjahr 3,48 Milliarden Euro ausschüttet. Der Versicherungskonzern Allianz kommt mit 3,46 Milliarden Euro auf den zweiten Platz.

Gemessen an der Gewinnbeteiligung je Anteilsschein liegt nach EY-Angaben der Versicherungsriese Munich Re mit 8,60 Euro pro Aktie an der Spitze, gefolgt von der Allianz mit 7,60 Euro.

Deutlich weniger als im Vorjahr erhalten nach einem Milliardenverlust dagegen die Anteilseigner von Eon (minus 58 Prozent). Bei RWE gehen nach tiefroten Zahlen erneut die Stammaktionäre leer aus, die Vorzugsaktionäre bekommen eine Mini-Dividende von 0,13 Euro je Aktie. Die Commerzbank streicht nach einem Gewinneinbruch die Ausschüttung an ihre Anteilseigner.

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Schlagworte

Daimler | RWE | Commerzbank


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