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Boeing: Neue Probleme beim Dreamliner

Boeing

Neue Probleme beim Dreamliner

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    Die Cockpitfront der neuen Boeing 787 "Dreamliner".
    Die Cockpitfront der neuen Boeing 787 "Dreamliner". Foto: dpa

    Der US-Flugzeugbauer Boeing kämpft mit neuen Schwierigkeiten bei seinem Langstrecken-Flieger Dreamliner. Das Unternehmen bestätigte am Montag Probleme mit  bestimmten Zwischenteilen am hinteren Rumpf einiger Maschinen. Allerdings bestehe keine Gefahr für die Sicherheit.

    Die Seattle Times hatte berichtet, dass Verbindungsstücke am Dreamliner-Heck falsch eingebaut worden seien. Dadurch hätten sich  bei einigen Flugzeugen Teile vom Rumpf abgelöst. Boeing untersuche deshalb alle bereits ausgelieferten und fertig gebauten Maschinen auf den Fehler.

    Boeing: Fortschritte beim Reperaturplan

    "Wir haben die Angelegenheit gut identifiziert und machen  Fortschritte bei dem Reparaturplan", erklärte Boeing. Das Unternehmen arbeite eng mit der US-Luftfahrtbehörde FAA zusammen und lege für sich "die höchsten Leistungsstandards bei der Sicherheit" an.

    Dreamliner das erste neue Boeing-Modell seit mehr als einem Jahrzehnt

    Der Dreamliner war 2011 mit dreijähriger Verspätung an den ersten Kunden ausgeliefert worden: Die japanische All Nippon Airways hat mittlerweile fünf der Langstrecken-Flieger erhalten. Weitere 50 sind bereits fertig gebaut und sollen demnächst an ihre Kunden ausgeliefert werden.

    Der Dreamliner ist das erste neue Boeing-Modell seit mehr als einem Jahrzehnt. Bei Langstreckenflügen soll die Maschine mit Platz für 330 Passagiere bis zu 20 Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen  als herkömmliche Modelle. Grund sind deutlich leichtere  Materialien: Boeing verwendet zu einem Großteil  kohlenstofffaser-verstärkten Kunststoff anstelle von Aluminium.

    Boeing: 148 Dreamliner-Bestellung

    Boeing lieferte im Januar insgesamt 38 Maschinen aus und erhielt  Aufträge für 148 Flugzeuge, wie das Unternehmen mitteilte. Der europäische Konkurrent meldete am Montag, er habe im Januar 91 Bestellungen erhalten und 37 Maschinen ausgeliefert. afp

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