Montag, 20. Mai 2013

20. April 2012 14:15 Uhr

Rösler will mehr Kontrolle über Benzinpreise

Wirtschaftsminister Rösler will mehr Kontrolle über Benzinpreise: Der Wirtschaftsminister will die Mineralölkonzerne einem Medienbericht zufolge unter strenge Aufsicht stellen.

Philipp Rösler will Mineralölkonzerne unter Staatsaufsicht stellen: Mineralölkonzerne will der deutsche Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler künftig unter strengere staatliche Aufsicht stellen. Sie sollen künftig melden, wenn sie die Spritpreise erhöhen oder senken wollen, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" am Freitag unter Berufung auf einen entsprechenden Entwurf.

Wirtschaftsminister Rösler: Mehr Kontrolle über Benzinpreise

Philipp Röslers Entwurf solle bereits am 2. Mai im Kabinett beschlossen werden und dann in den Bundestag gehen. Das Gesetz solle noch in diesem Herbst in Kraft treten, hieß es demnach im Wirtschaftsministerium. Zuletzt hatten die Preissteigerungen an den Tankstellen heftige Debatten über den Wettbewerb am Kraftstoffmarkt ausgelöst.

Benzinpreise: Erhöhungen müssten gemeldet werden

Kann sich Wirtschaftsminister Rösler mit seinem Plan durchsetzen, werden die Betreiber der 14.700 Tankstellen in Deutschland künftig detailliert darüber Auskunft geben müssen, wann und in welchem Umfang sie die Preise an den Zapfsäulen erhöhen oder senken.

Die Mineralölbranche sieht das diskutierte Verbot für mehrmals tägliche Preiserhöhungen an Tankstellen als ungeeignetes Instrument für niedrigere Preise.

 

Der von Politikern erfundene Begriff Spritpreisbremse führe die Verbraucher in die Irre, sagte der Chef des Mineralölwirtschaftsverbandes, Klaus Picard, der dpa. Preisregulierungsmodelle führten meist zu höheren, in keinem Fall aber zu niedrigeren Preisen. Bei der Verkehrsministerkonferenz diskutieren die Minister derzeit, wie die hohen Spritpreise in den Griff zu bekommen sind. (dpa, afp, AZ)

 

Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.

Artikel kommentieren

Die neuesten Kommentare



Aktuelle Börsenkurse


Neu in den Foren

Wirtschaftsschaufenster