Nach dem Tod des öffentlichkeitsscheuen Aldi-Gründers Theo Albrecht könnte bald mehr über die Gründer des milliardenschweren Discounters bekannt werden.

Nach dem Tod des öffentlichkeitsscheuen Aldi-Gründers Theo Albrecht könnte bald mehr über die Gründer des milliardenschweren Lebensmittel-Discounters bekannt werden.
«Ich schreibe eine Biografie meines Vaters, die über weite Zeiträume auch eine Firmenchronik beinhaltet», sagte Karl Albrecht junior, Sohn des Aldi-Gründers Karl Albrecht und Neffe von Theo Albrecht, dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel». Eventuell wolle Albrecht junior das Werk, das von seinem Vater unterstützt werde, sogar veröffentlichen, berichtete das Magazin am Samstag vorab.
Die Albrechts waren in den vergangenen Jahrzehnten trotz des enormen wirtschaftlichen Erfolgs öffentlich so gut wie gar nicht in Erscheinung getreten. Albrecht junior sagte nun dem «Spiegel», er freue sich über das «Interesse an der Geschichte von Aldi sowie an dem Lebenswerk meines Vaters und meines Onkels». Nach Informationen des Magazins holten die Führungskräfte im Aldi-Konzern zudem bereits vor dem Tod Theo Albrechts mehrere Medienberatungsfirmen ins Haus, um sich für eine künftige Öffentlichkeitsstrategie beraten zu lassen.
Theo Albrecht war am vergangenen Samstag im Alter von 88 Jahren in Essen gestorben, sein Tod wurde erst Tage später bekannt. Albrecht, der Jahrzehnte an der Spitze von Aldi Nord stand, war zuletzt der zweitreichste Deutsche, ein größeres Vermögen besitzt nur sein Bruder Karl, langjähriger Chef von Aldi-Süd. afp
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