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04. Februar 2012 17:37 Uhr

Energie

Sparsame Kühlschränke sind Ladenhüter

Kühlschränke mit geringem Stromverbrauch erweisen sich trotz langfristigen Sparpotenzials immer noch als Ladenhüter. Experten haben eine Vermutung, woran das liegt.

Die Temperatur im Kühlschrank sollte bei vier Grad liegen. (Bild: dpa)

Stromsparen macht Sinn. Da sind sich Verbraucher einig. Doch wenn es um den Erwerb stromsparender Elektrogeräte gibt, bleiben sie ihrem Motto nicht immer treu. Das belegen Experten.

Anschaffungskosten sind zu hoch

Noch immer stammten drei Viertel aller verkauften Kühlschränke aus den vergleichsweise schlechten Effizienzklassen A und A+, sagte der Chef des größten europäischen Anbieters, Bosch und Siemens Haushaltsgeräte (BSH), Kurt-Ludwig Gutberlet, der Tageszeitung «Die Welt» (Samstag). Der Absatz der sparsamsten Kühlschränke (A+++) liege hingegen erst bei drei Prozent in Deutschland und in ganz Europa sogar nur bei einem Prozent. «Die Höhe des sofort zu zahlenden Preises spielt offenbar eine größere Rolle als das langfristige Sparpotenzial.»

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Nach Angaben von Gutberlet spart der Besitzer eines Kühlschranks mit A+ bei Umrüstung auf A+++ pro Jahr rund 40 Euro Stromkosten. Der höhere Anschaffungspreis habe sich so nach fünf Jahren wieder eingespielt.

Es existieren laut EU-Energielabel sieben Klassen von A bis G für Elektrogeräte, doch da es wegen der technischen Entwicklung heute bereits innerhalb der Effizienzklasse A große Unterschiede beim Stromverbrauch gibt, wurden seit 2004 für Kühlschränke und Gefriergeräte weitere Unterklassen eingeführt. dpa

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