Freitag, 24. Mai 2013

07. April 2012 09:00 Uhr

Verbraucherschutz

Wiesenhof: Behörde untersagt Verkauf von 800.000 Hähnchen

Wiesenhof darf rund 800.000 tiefgefrorene Hähnchen nicht in den Handel bringen. Das hat das Landesverwaltungsamt in Halle entschieden.

Wiesenhof darf "im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes" rund 800.000 Hähnchen nicht in den Handel bringen.
Foto: dpa/Symbolfoto

Im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes dürfen die vor rund einem Monat in dem Unternehmen in Möckern produzierten Hähnchen von Wiesenhof nicht als Lebensmittel verwendet werden, entschied das Landesverwaltungsamt in Halle. Die Hähnchen waren gesperrt worden, nachdem die Behörden Verstöße gegen die Hygienevorschriften bemängelt hatten. Wiesenhof hatte die Hähnchen tiefgefroren und bei dem Amt Widerspruch eingelegt.

Kontrolleure hatten Betrieb stillgelegt

Kontrolleure hatten die Produktion im Schlacht- und Zerlegebetrieb in Möckern aufgrund von Mängeln zunächst einmal stillgelegt. Bei einer Routinekontrolle bei dem Geflügelproduzenten hatte es Ende Februar Beanstandungen gegeben.  Nach Vor-Ort-Kontrollen mehrerer Veterinäre war  der Geschäftsführung eine entsprechende Verfügung übermittelt worden.

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Wiesenhof wieder "in einwandfreiem Zustand"

Wenig später durfte der Geflügelproduzent Wiesenhof seinen Betrieb wieder aufnehmen. «Die Begehung hat ergeben, dass sich der Bereich in einem einwand- und beanstandungsfreien Zustand befindet», erklärte damals der Landkreissprecher.

Die Fastfood-Kette McDonald's hatte trotzdem als Reaktion auf den Vorfall einen Abnahmestopp für Fleisch des großen Geflügelproduzenten verhängt. AZ, dpa

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