Sonntag, 28. Mai 2017

17. Februar 2017 13:35 Uhr

Verhandlungen

Zypries rechnet mit Opel-Verkauf

Die Bundesregierung geht von einer Übernahme von Opel durch den französischen Autokonzern PSA Peugeot Citroën aus.

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Opel hat rund 38 200 Mitarbeiter in Europa, davon mehr als die Hälfte in Deutschland.
Foto: Andreas Arnold (dpa)

Die Vertragsverhandlungen in den Unternehmen seien «relativ weit fortgeschritten», sagte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums in Berlin. Daher gehe Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) von einem Zusammenschluss aus.

Nach Angaben der Sprecherin hat es wegen des geplanten Verkaufs Gespräche mit dem Opel-Mutterkonzern General Motors sowie PSA gegeben. Es sei aber zu früh, um eine Bewertung abzugeben. Ziel der Gespräche ist der Erhalt von Standorten und Jobs bei Opel sowie die Beteiligung der Arbeitnehmer und Gewerkschaften.

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Die Bundesregierung war von den Übernahmeplänen überrascht worden. Opel hat rund 38 200 Mitarbeiter in Europa, davon mehr als die Hälfte in Deutschland. Es gibt Werke in Rüsselsheim, Eisenach und Kaiserslautern. PSA und Opel arbeiten bereits seit 2012 in verschiedenen Projekten in Europa zusammen. (dpa)

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