Mittwoch, 1. Oktober 2014

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31. Januar 2013 19:07 Uhr

Berlin

Gesetz für effektiveren Kampf gegen Krebs beschlossen

Hunderttausende Krebskranke sollen von mehr Früherkennung und besseren Therapien profitieren.

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ARCHIV - Ein Arzt untersucht am Dienstag (18.01.2005) einen Patienten mit einem Stethoskop. Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Todesursache nehmen ab, tödliche Krebsleiden dagegen leicht zu. Aufgrund der alternden Gesellschaft in Deutschland sterben auch immer mehr Menschen an den Folgen von Stürzen, wie Statistiken zeigen. Foto: Soeren Stache +++(c) dpa - Bildfunk+++
Foto: Soeren Stache

Der Bundestag verabschiedete dazu am Donnerstagabend mit den Stimmen der Koalition bei Enthaltung der Opposition ein entsprechendes Gesetz. Es sieht den Aufbau von Krebsregistern und mehr Vorsorgeuntersuchungen vor.

Darm- und Gebärmutterhalskrebs-Untersuchungen

Die einheitlichen Register sollen sämtliche Patientendaten erfassen. Jeder Kranke soll dadurch die für ihn optimale Behandlung bekommen. Das Gesetz muss noch vom Bundesrat gebilligt werden.

Die Bürger sollen umfangreicher als bisher zur Früherkennung eingeladen werden. Sie sollen regelmäßige persönliche Briefe zu Darm- und Gebärmutterhalskrebs-Untersuchungen bekommen. Bisher gibt es ein organisiertes Früherkennungsprogramm nur beim Brustkrebs.

Gesetz für effektiveren Kampf gegen Krebs beschlossen

Die unterschiedlichen klinischen Krebsregister sollen bundesweit ergänzt und vereinheitlicht werden. Erfasst werden sollen die Daten der Patienten zu Diagnose, Behandlung, aber auch Nachsorge und Rückfällen. Bereits während der Therapie sollen Schwächen der Behandlung vermindert werden. Im Nachhinein sollen zudem Lehren für künftige Patienten gezogen werden können. dpa

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