Freitag, 24. Mai 2013

30. April 2012 10:38 Uhr

Symboltier Australiens

Koalas in Not: Australien will Koalabären unter Schutz stellen

Australien will bedrohte Koalas besser schützen. Hunde, Autos und Krankheiten gefährden den Bestand. Für Australien haben die Beuteltiere eine besondere Bedeutung.

Australien will Koalas besser schützen. Die Koalabären sind in drei Regionen des Kontinents stark gefährde.

Sie schlafen fast 20 Stunden am Tag: Koalas. In einigen Regionen Australiens sind sie stark gefährdet. Deswegen will die Australische Regierung die Beuteltiere nun besser schützen.

Umweltminister Tony  Burke sagte am Montag, bedrohte Populationen der grauen Beuteltiere  sollten auf die australische Liste der gefährdeten Arten gesetzt werden. Bedroht sind demnach die Koalas in zwei: Bundesstaaten New  South Wales und Queensland. Doch auch in der Hauptstadtregion Canberra sind sie in Gefahr, weil  ihre Lebensräume immer kleiner würden. Auch Autos, Hunde und  Krankheiten gefährdeten den Bestand. Die Tiere seien «eindeutig in  Schwierigkeiten, also müssen wir etwas unternehmen», sagte Burke.

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Koalas in Australien: Nicht überall ist ihr Bestand in Gefahr

Die Koalas seien für Australien Tiere mit hoher Symbolkraft und  hätten einen «besonderen Platz» in der Gesellschaft, sagte Burke. In anderen Gegenden in den südlichen Bundesstaaten Victoria und New  South Wales gedeihen die niedlichen Beuteltiere seinen Angaben zufolge dagegen so gut, dass die Behörden eingreifen müssten, um  ihre unkontrollierte Ausbreitung einzudämmen.

Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebten mehrere Millionen  Koalas in Australien. Experten schätzen den Bestand der  Beuteltiere, die rund 20 Stunden am Tag schlafen und sich  ausschließlich von Eukalyptusblättern ernähren, heute nur noch auf  43.000 bis einige hunderttausend Exemplare. Im vergangenen Jahr  warnte eine offizielle Studie vor einer zunehmenden Gefährdung der  Koalas. afp

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Schlagworte

Australien | Sydney | Tiere | Tierschutz | Umwelt




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