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22. Februar 2012 08:17 Uhr

Fukushima

Meeresboden wird mit Betondecke abgedichtet

Der Meeresboden vor Fukushima wird mit einer Betondecke abgedichtet. Der Atomkraftwerks-Betreiber will so eine weitere Verseuchung verhindern.

Vor dem verunglückten japanischen Atomkraftwerk Fukushima soll der Meeresboden mit einer 60 Zentimeter dicken Betonschicht abgedichtet werden. Wie der Kraftwerks-Betreiber Tepco am Mittwoch mitteilte, soll die Betondecke mehr als 73.000 Quadratmeter groß sein - so groß wie zehn Fußballfelder.

Meeresboden vor Fukushima wird mit Betondecke abgedichtet

Damit solle eine weitere Kontaminierung des Ozeans verhindert werden, sagte eine Sprecherin. Bei Messungen in der Bucht seien «relativ hohe Konzentrationen radioaktiver Stoffe im Meeresboden» festgestellt worden.

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Atomkraftwerks-Betreiber will so weitere Verseuchung verhindern

Durch ein verheerendes Erdbeben und einen anschließenden Tsunami war die Atomanlage in Fukushima am 11. März 2011 schwer beschädigt worden. In den Wochen und Monaten nach der Katastrophe gelangte Radioaktivität in die Umwelt und radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer. Zehntausende Menschen mussten die verstrahlten Gebiete rund um das Kraftwerk verlassen. afp/AZ

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