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26. Januar 2012 14:56 Uhr

Brustimplantate

PIP: Firmengründer Jean-Claude Mas festgenommen

Jetzt ist Jean-Claude Mas, Gründer der Brustimplantate-Firma PIP festgenommen worden. Weil seine Firma am Silikon sparen wollte, müssen tausende Frauen Angst haben.

Der Gründer der französischen  Brustimplantate-Firma PIP, Jean-Claude Mas , ist am Donnerstag vorläufig festgenommen worden.

Er sei in der südfranzösischen Region Var aufgegriffen worden und befinde sich nun in Gewahrsam,  erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus mit den Ermittlungen vertrauten Kreisen. Die Festnahme erfolgte im Zuge eine im Dezember in Marseille eingeleiteten Ermittlungsverfahrens gegen Mas.

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Jean-Claude Mas: Silikongel nicht anerkannt, aber keine Gefahr

PIP hatte für die Brustimplantate ein nicht für die Behandlung von  Menschen geeignetes Billig-Silikongel verwendet, mehrere Länder empfahlen daraufhin die Silikonkissen wegen gesundheitlicher Risiken entfernen zu lassen.

Mas hatte zugegeben, ein nicht anerkanntes Silikongel verwendet zu haben, wies aber jegliche Gefahren zurück.

Die französischen Behörden empfahlen vor Weihnachten rund 30.000 Trägerinnen von PIP-Prothesen, sich die Kissen herausnehmen zu  lassen.

Die Arzneimittelbehörde zählt bisher 20 Krebsfälle unter Französinnen mit den von Mas produzierten Einlagen. Ein  Zusammenhang zwischen der Erkrankung und den Silikonkissen ist aber  nicht erwiesen. afp

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