Samstag, 25. Mai 2013

22. Januar 2012 09:21 Uhr

NASA

Sonnensturm soll heute die Erde treffen

Ein geomagnetischer Sonnensturm soll heute noch die Erde treffen. Davon geht die Nasa aus. GPS und Satellitenverbindungen könnten gestört werden.

Bereits im September 2010 war klar, dass die Sonne im Jahr 2011 in eine turbulente Periode eintritt.
Foto: DPA

Die amerikanische Weltraumbehörde Nasa geht davon aus, dass ein Sonnensturm heute die Erde trifft. Ursache ist eine Sonneneruption der Klasse M. Sollte die Erde getroffen werden, wären vor allem Satellitenverbindungen und GPS betroffen. Nasa-Experten warnen, dass nach einer Eruption auf der Sonne der mittleren Größe ein geomagnetischer Sturm die Erde treffen könnte. Die Sonne ist 150 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Immer wieder wird vor Sonnenstürmen gewarnt.

Koronaler Ausbruch gefährdet auch Telekommunikation

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Bei einem solchen Ausbruch, von Forschern als «koronaler  Massenauswurf» (KMA) bezeichnet, werden geladene Partikel von der  Sonne ausgestoßen. Große Sonneneruptionen und die dadurch  entstehenden Sonnenstürme können auf der Erde auch negative  Auswirkungen auf Elektronikgeräte haben.

Besonders gefährdet sind  Telekommunikationssatelliten oder die 20.000 Kilometer von der Erde  entfernt im All kreisenden Satelliten des Navigationssystems GPS,  von dem die moderne Luft- und Schifffahrt weitgehend abhängig ist.

Der Weltuntergang wird wieder einmal ausfallen

Es wurde schon schon oft vor Sonnenstürmen gewarnt. Die Gefahr ist theoretisch auch da. Die Erfahrung aus den vergangenen Jahren zeigt jedoch, dass selten etwas passiert. Auszuschließen ist es nicht. So  führte 1973 eine Sonneneruption zu einem Stromausfall in der  kanadischen Provinz Québec - sechs Millionen Menschen saßen damals  im Dunkeln. Panik muss man aber keine bekommen.

Spektakuläre Video-Bilder von Sonneneruptionen:

Als Folge von Sonnenstürmen können spektakuläre Polarlichter am Nachthimmel selbst in relativ südlich gegelegenen Regionen auftreten. Polarlichter entstehen durch die Verformung des Erdmagnetfelds während eines Sonnensturms. Die geladenen Teilchen des Sonnenwinds strömen an den Feldlinien entlang zu den Erdpolen, wo sie Lichtbänder oder -bögen in verschiedenen Farben hervorrufen. Bei besonders starken Sonnenstürmen waren wiederholt auch über Deutschland Polarlichter gesichtet worden. AZ/afp

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