Weil der Mond am Sonntagaben der Erde besonders nahe kommt, wird er riesengroß aussehen. Ein Blick nach oben lohnt sich also. Stellenweise versperren aber Wolken die Sicht.

Am Sonntagabend ist die größte Vollmondscheibe des Jahres zu erleben. Falls am späten Sonntagabend keine Wolken den Himmel verdecken, lohnt sich also ein Blick in die Sterne. Ein seltenes Spektakel wartet: der Super-Vollmond.
Eigentlich umschwirrt der Mond die Erde in einer Kreisbahn. "Aber wenn man genau hinschaut, dann ist die Bahn ein bisschen eiförmig", erklärt der zuständige Experte Ulrich Christensen. Das bedeutet: Der Mond steht der Erde mal näher, mal ist er weiter weg. Und am Sonntag kommt er bis auf gut 350.000 Kilometer an uns heran. An manchen Tagen ist er dagegen über 400.000 Kilometer weit weg. Dass die Nähe zur Erde ausgerechnet auf Vollmond fällt, passiert selten!
Des Weiteren erscheint der Mond beim Aufgehen außergewöhnlich groß. "Das ist aber nur eine optische Täuschung", sagt der Experte. "Denn nah am Horizont erscheinen Objekte uns größer, als wenn sie hoch am Himmel stehen." Am Sonntag geht der Mond etwa gegen 22 Uhr im Südosten auf. Wer genau wissen möchte, in welche Richtung er zu welcher Zeit blicken muss, um den Super-Vollmond zu sehen, kann es auf www.cybervisuals.ch herausfinden.
In der Nacht zum Montag klingen Regen und Gewitter langsam ab und die Schauer ziehen sich zum östlichen Bergland zurück. In Augsburg meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) bedeckt und in der Nacht bewölkt bei neun Grad Höchsttemperatur. Auch in Kempten meldet der DWD bewölkt. In Nördlingen wird die Wolkendecke zum Abend hin ebenfalls immer dichter. Doch wenn es zum Regnen aufhört, lockern die Wolken zeitweise auf. Vielleicht kann man dann doch noch einen Blick auf den Super-Vollmond erhaschen. dpa/AZ



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