Sonntag, 26. Mai 2013

28. April 2011 11:57 Uhr

Allergiker

Und die Pollen fliegen weiter

Der Regen wird Allergikern nicht viel genützt haben. Die Pollen fliegen weiter. Was man gegen die Belastungen tun kann ...

Die Pollen fliegen. Da gilt es Schutzmaßnahmen zu ergreifen. (Bild: dpa)

Auch Allergiker dürften über den Regen froh gewesen sein. Doch die Freude war von kurzer Dauer. Denn die Pollen fliegen wieder.

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO sind etwa 20 Prozent der Erwachsenen und 15 Prozent der Kinder in den Industrienationen von Heuschnupfen betroffen. Die körperlichen Reaktionen können heftig sein und bis hin zum Asthma reichen.

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Pollenflug: Vorsichtsmaßnahmen für Allergiker

Doch spezielle Vorsichtsmaßnahmen und Medikamente können die Belastungen für die Allergiker senken, wie Georg Eckert vom Berufsverband der Augenärzte in Düsseldorf sagt.

Bei brennenden und tränenden Augen sollten Betroffene zunächst die Ursachen beim Augenarzt abklären lassen. Denn nicht immer ist eine Allergie die Ursache, nur weil die Symptome im Frühjahr auftreten. «Hinter den schmerzenden Augen kann auch eine bakterielle oder virale Entzündung stecken.»

Reagieren die Augen auf Blütenstaub, sei das Grundprinzip der Behandlung, die Pollenbelastung so weit wie möglich zu reduzieren. Bei starkem Pollenflug sollten Fenster und Türen im Haus möglichst geschlossen bleiben. «Vermeiden Sie jetzt auch Wanderungen, Joggen oder zum Beispiel ein Picknick», sagt Eckert. Er rät auch von Gartenarbeiten wie Hecke schneiden oder  Rasenmähen ab. Das regelmäßige Waschen der Haare und Wechseln der Garderobe kann die Beschwerden verringern. Ratsam sei es auch, die Tagesgarderobe nicht neben dem Bett abzulegen, um nächtliche Pollenattacken zu begrenzen.

Doch natürlich lässt sich der Kontakt zu Pollen nicht komplett verhindern: «Kurzfristig können kühle Kompressen die Beschwerden verbessern», sagt Eckert. Augentropfen, die den Tränenfilm  verstärken, würden bei einer nicht so stark ausgeprägten Allergie, oft ausreichen, sagt der Experte: «In schwereren Fällen ist aber in der Regel ein Antihistaminikum, das als Augentropfen oder Nasenspray verabreicht wird, das erfolgreichste Mittel.» dapd

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