Dienstag, 27. September 2016

17. Dezember 2015 08:19 Uhr

Vegetarismus

Vegetarier schaden laut Studie der Umwelt

Die Carnegie Mellon University hat erforscht, ob gesunde - und fleischlose - Ernährung auch für die Umwelt gut ist. Die Antwort: Vegetarismus trägt zum Treibhauseffekt bei.

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Viele Menschen ernähren sich mittlerweile vegetarisch. Doch was für den Körper als gesund gilt, schadet offenbar gleichzeitig der Umwelt.
Foto: Symbolbild: Fredrik Von Erichsen (dpa)

Eine vegetarische Ernährung wird von vielen Menschen als die bessere Lebensweise angesehen. Für die Umwelt ist das nicht tragbar - eine neue Studie bestätigt, dass Vegetarismus den Klimawandel unterstützt. Forscher von der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, Pennsylvania, haben laut ScienceDaily festgestellt, dass das Essen von Kopfsalat "mehr als dreimal schlimmer" für Treibhausgase ist, als der Verzehr von Speck. Eine als gesund beworbene Ernährung könne folglich der Umwelt schaden.

Gut für den Körper, aber nicht für die Umwelt

Eine vegetarische oder fleischarme Ernährung ist für die Umwelt schädlich, weil der Anbau und die Produktion von Obst, Gemüse, Milchprodukten und Meeresfrüchten viele Ressourcen verbrauchen und höhere Treibhaus-Emissionen pro Kalorie haben. Besonders besorgniserregend sind in diesem Zusammenhang laut Professor Paul Fischbeck Auberginen, Sellerie und Gurken.

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Die Forscher stellten fest, dass Gewichtskontrolle und weniger Kalorien -beispielsweise durch Vegetarismus -  den Energie- und Wasserverbrauch senken, während die Produktion gesunder Lebensmittel deren Verbrauch erhöhen. Insgesamt betonen die Wissenschaftler, dass die Zusammenhänge in diesem Bereich sehr komplex sind. sh

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