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Die Angst vor dem fragenden Personaler

Die Ruhe vor dem Sturm - besser gesagt dem Vorstellungsgespräch.
Bild: Africa Studio / Fotolia.com

Das Vorstellungsgespräch löst in vielen Menschen eine gehörige Portion Nervosität aus. Mit diesen einfachen Tipps wird die Angst zumindest ein Stückchen kleiner.

Es gibt Menschen, die es schaffen, jede Drucksituation komplett ruhig und gelassen zu bewältigen. Viele kommen aber regelmäßig an ihre Grenzen, wenn sie sich mit so einer Lage auseinandersetzen müssen. Das Vorstellungsgespräch gilt wahrscheinlich als bestes Beispiel. Früher oder später muss jeder einmal durch, sei es auch „nur“ für ein Praktikum oder einen Nebenjob. Doch es gibt einige Tricks, die einem dabei helfen, sich auch unter Druck von seiner besten Seite zu zeigen.

In jedem Fall ist es zu empfehlen, sich schon einige Tage vor dem Termin auf das Gespräch vorzubereiten. Am besten informiert man sich ausführlich über das Unternehmen und vielleicht sogar über den Personaler, mit dem man das Gespräch führen wird. So lässt sich die peinliche Situation vermeiden, nicht einmal zu wissen, was die Firma abgesehen von ihrem bekanntesten Produkt sonst noch produziert. Es ist außerdem empfehlenswert, sich auch schon mal grob zu überlegen, was man auf Standardfragen antworten will. Natürlich sollte man keine Antworten auswendig lernen und abspulen, eine grobe Vorstellung davon, was man sagen möchte, schadet jedoch nicht.

Das perfekte Outfit hilft zwar nicht viel gegen die Nervosität, ein falsch gewähltes Outfit kann jedoch zu zusätzlicher Nervosität führen. Es kommt nicht gut an, wenn man sich sichtlich unwohl in seiner Haut fühlt und ständig seine Kleidung zurechtzupft. So wählt man deshalb ein professionelles Outfit, schlicht aber trotzdem elegant. Dadurch strahlt man gleich automatisch mehr Selbstbewusstsein aus. Wichtig ist auch, auf die eigene Körpersprache zu achten! Das heißt: Eine aufrechte Haltung, den Blickkontakt suchen und lächeln.

Stolpern oder Blackout?

Manchmal hilft es, sich im Vorfeld das schlimmste Szenario auszumalen und es kritisch zu hinterfragen. Wie realistisch ist es wirklich, dass man stolpert, kurz bevor man seinem Gegenüber die Hand reichen will, dann einen kompletten Blackout hat und sogar vergisst, wo man zur Schule gegangen ist? Richtig! Sehr unwahrscheinlich. Und was ist der schlimmste Ausgang den das Gespräch haben kann? Das man den Job nicht bekommt. Nicht toll, aber auch das ist kein Weltuntergang und schon einer Milliarde Menschen davor passiert.

Da Nervosität fast immer zu einer erhöhten Atemfrequenz führt, kann man direkt vor dem Gespräch auch kleine Atemübungen durchführen. Eine gute Übung für den Anfang ist zum Beispiel die Folgende: Einfach hinsetzen und den Puls fühlen, 4 Pulsschläge lang einatmen, 4 Pulsschläge die Luft halten und dann 4 Pulsschläge lang wieder ausatmen. Dies dann so lange wiederholen, wie man es für nötig hält.

Es ist auch nicht verwerflich sondern meist sogar zu empfehlen, im Gespräch ganz offen mit seiner Nervosität umzugehen. Man kann also ruhig zugeben, dass man nervös ist, denn das wirkt menschlich und sympathisch. Das Gegenüber wird es sowieso bemerken. Und sehen wir es mal so: Für jemanden, der diese Ehrlichkeit negativ bewertet, würde man wahrscheinlich auch gar nicht arbeiten wollen, oder? 

Und immer daran denken: Nervosität ist eigentlich nichts Schlechtes. Unser Körper versetzt uns in „Überlebensmodus“ und erhöht durch das ausgeschüttete Adrenalin auch unsere Leistungsfähigkeit. Solange man sich also nicht von dieser inneren Unruhe überrennen lässt, kann sie einem sogar helfen, im Gespräch besonders zu glänzen!

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