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So meistert man die Angstsituation Bewerbungsgespräch

contrastwerkstatt, stock.adobe.com

Absolut jeder muss da mal durch, manche sind total gelassen und machen sich gar keine Sorgen, während andere tausend Tode sterben. Ein paar Tipps, um gelassen in das nächste Bewerbungsgespräch zu gehen.

Ein Vorstellungsgespräch ist meistens der zweite Schritt nach der erfolgreichen Bewerbung um einen Job, doch für viele wird das Gespräch mit dem Personaler zur psychischen Zerreißprobe. Mit den folgenden Tipps wird das nächste Gespräch vielleicht gar nicht so schlimm wie angenommen.

Ein guter erster Eindruck kann die gesamte Situation schon einmal etwas entschärfen. Deshalb sollte Wert auf ein gepflegtes Erscheinungsbild und saubere und angemessene Kleidung gelegt werden. Ein professionelles Outfit ist schlicht und elegant und hilft oftmals dabei, mit einer guten Portion Selbstbewusstsein in das Bewerbungsgespräch reinzugehen. Freizügige Kleidung, wilde Muster und zu knallige Farben, genauso wie Sandalen, Kapuzenpullis und Printshirts haben bei einem solchen Gespräch nichts zu suchen und sollten daher im Kleiderschrank bleiben.

Apropos Selbstbewusstsein: Eine gerade und aufrechte Haltung strahlen Selbstsicherheit aus, genauso wie ein freundlicher Gesichtsausdruck und Blickkontakt. Wer mit hängenden Schultern eingesunken auf seinem Stuhl sitzt und nur leise vor sich hin nuschelt, macht oft einen nicht besonders guten Eindruck. Der Personaler merkt so oder so ob man nervös ist, also warum nicht einfach ehrlich sein und ihm die eigene Nervosität gestehen? Ehrlichkeit wird mit Sicherheit niemandem negativ angerechnet.

Informationen sind das A und O

Vor dem Vorstellungsgespräch ist es ratsam, sich genauestens über die Firma zu informieren, bei der man sich bewirbt. Wenn man nur das Top-Produkt kennt, könnte das zu peinlichen Situationen führen. Außerdem kann man sich vorher schon einmal Gedanken machen, was man auf Standardfragen, wie beispielsweise die Frage nach Stärken und Schwächen und die Gründe für eine Bewerbung bei dieser Firma, antworten möchte. Ganz wichtig ist jedoch, dass man nichts auswendig lernt und die Antworten wie vorgelesen rüberkommen.

Sollte die Nervosität ganz schlimm sein, können verschiedene Atemübungen dabei helfen, den Puls zu senken und die Atmung unter Kontrolle bringen. Dabei fühlt man seinen Puls, atmet vier Schläge lang ein, hält den Atem vier Schläge lang an und atmet vier Schläge lang aus. Oder man versucht es mit Wechselatmung, wobei man ein Nasenloch zuhält, und durch das andere langsam einatmet, dann das andere Nasenloch zuhält und wieder ausatmet. Beide Übungen können so lange wiederholt werden, bis man sich besser fühlt.

Und sind wir mal ehrlich: Das Schlimmste, was passieren könnte, ist, dass man den Job nicht bekommt. Das ist zwar schade, aber definitiv kein Weltuntergang und auch dem Großteil der Menschheit schon einmal passiert. Außerdem warten noch tausende andere Jobs.

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