Newsticker

EU sichert sich bis zu 160 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs von Moderna

14.11.2017

Die Einwohnerzahlen sind leicht gestiegen, das Plus von 33 Personen ist auf den Zuzug – auch ins neue Baugebiet bei der Schule – zurückzuführen (siehe Infokasten).

Wie Rappel ausführte, investiert Rehling viel Geld in die Kinderbetreuung. So entfallen allein auf die Personalkosten jährlich 775000 Euro. Abzüglich der Elternbeiträge und staatlichen Zuschüsse bleiben 325000 Euro ungedeckte Ausgaben für die Gemeinde. In der Grundschule werden derzeit 101 Schüler in sechs Klassen unterrichtet. Aufgrund steigender Geburtenzahlen wird in Zukunft die Klassenzahl steigen. Bereits für das Schuljahr 2019/20 werden sieben erwartet. Die dafür nötigen Räume werden durch den Auszug der Bücherei und Hortgruppe frei. Neben den Kindern der Grundschule besuchen derzeit 44 Kinder aus Rehling die Mittelschule in Aindling – das macht 19 Prozent der dort unterrichteten 223 Schüler aus.

Einige Straßen in Baugebieten wurden fertiggestellt. Im Baugebiet an der Schulstraße wurde die Bepflanzung mit Anwohnern abgestimmt. Hier sollen die Grünflächen mit einer Blumen- und Gräsermischung, wie sie vielfach für Verkehrsinseln verwendet wird, angesät werden. So sollen ein positives Erscheinungsbild und Lebensraum für Insekten geschaffen werden.

Die Gemeinde hat zwölf Hektar landwirtschaftliche Flächen erworben und damit ihren Bestand stark aufgestockt. Sie sind als Ausgleichs- und Tauschgrundstücke bei der Ausweisung von Baugebieten wichtig. Der Bürgermeister betonte, die Gemeinde werde sich um neue Baugebiete bemühen. Nichts Neues gibt es zum Grundstück am Riedweg in Oberach, wo ehemals die LEW-Bezirksmeisterstelle war. Planungen mit einem Investor für Wohnungen hatten sich zerschlagen. Zu der Baugrube an der Bergstraße/Ecke Eschenweg sagte Rappel nur, dass die Gemeinde hier nicht Bauherr sein wird. Doch das Bauvorhaben soll, wie geplant, 2018 begonnen und umgesetzt werden – möglicherweise mit anderen Investoren als geplant.

Der Weg an den Häusern von Scherneck und am alten Wasserhaus vorbei entlang des Waldes bis Sägmühl soll asphaltiert werden, um besonders Radlern bessere Bedingungen zu bieten.

Der Bürgermeister teilte mit, dass die vor drei Jahren vom Landkreis angemietete Asylbewerberunterkunft in Unterach aufgelöst wird. Geplant war die Belegung mit bis zu 30 Personen. Nächste Woche würden die verbliebenen 17 Bewohner auf andere Unterkünfte im Landkreis verteilt. (at)

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren