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Staatsregierung mahnt: Corona-Regeln gelten auch für Nikolaus

01.03.2018

Nach dem Solarpark südlich von Unterbernbach an der Bahnlinie wird es voraussichtlich einen weiteren an den Gleisen im nördlichen Teil des Ortes geben. Eine Unterbernbacherin plant, auf rund 21600 Quadratmetern 5175 Module aufzustellen, die eine Gesamtleistung von 1397 Kilowatt Peak (kwp) haben sollen. Im Flächennutzungsplan ist der Bereich bisher als landwirtschaftliche Fläche mit besonderer ökologischer Funktion ausgewiesen. Aus seiner Sicht spreche nichts dagegen, sagte Bürgermeister Hans Lotterschmid. Das sah auch der Gemeinderat so und stimmte für eine Änderung des Flächennutzungsplans. Dort soll künftig das Sondergebiet Photovoltaik-Freiflächenanlage „Solarpark Unterbernbach II“ ausgewiesen werden. Parallel laufen die Arbeiten für den Bebauungsplan.

Es ist schwierig, mit öffentlichen Verkehrsmitteln von den Kühbacher Ortsteilen nach Aichach oder Schrobenhausen zu kommen. Als Alternative regte Engelbert Thumm an, in Paar oder Unterbernbach eine sogenannte Mitfahrbank aufzustellen. Eine Idee, die deutschlandweit bereits in mehreren Gemeinden umgesetzt wird und ganz einfach funktioniert:

Wer auf der Bank Platz nimmt, will in den nächsten Ort mitgenommen werden. Herausklappbare Schilder könnten ganz genau anzeigen, wohin die Fahrt gehen soll, schlug Thumm vor. Bürgermeister Lotterschmid will das Thema im Herbst bei der Bürgerversammlung ansprechen. Bürger können sich aber schon jetzt bei der Gemeinde melden, wenn Interesse an einer Mitfahrbank besteht.

Dem Vorschlag der Kühbacher Feuerwehr, einen zweiten stellvertretenden Kommandanten zu wählen, stimmte der Gemeinderat zu. Bei der Feuerwehr Ober-/Unterschönbach werde Kommandant Georg Streber aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten, informierte der Bürgermeister den Rat.

Den Auftrag, die Grünanlagen und Spielflächen an der neuen Kinderkrippe zu gestalten, vergab der Gemeinderat im nicht öffentlichen Teil an das Büro Brugger. Gesamtkosten rund 400000 Euro.

Die Dorf- und Betriebshelferinnenstation im Landkreis unterstützt die Gemeinde mit einem Zuschuss in Höhe von 636 Euro.

Der Gemeinderat beschloss die Einbeziehungssatzung, die Voraussetzung ist, um auf einem Grundstück am Taxbergweg in Radersdorf ein Einfamilienhaus bauen zu können.

Unter der Voraussetzung, dass der Baukörper so verschoben wird, dass er innerhalb der Fluchtlinie des landwirtschaftlichen Gebäudes liegt, stimmte der Gemeinderat einer Voranfrage zum Bau eines Einfamilienhauses in Oberschönbach zu. Bei einem Ortstermin hatten sich Antragsteller und Gemeinde auf diesen Kompromiss geeinigt. Der eingereichte Antrag entsprach dem jedoch nicht.

Keine Einwände hatte der Gemeinderat gegen den Neubau einer Doppelgarage in der Windener Straße in Kühbach sowie den Neubau eines Einfamilienhauses in der Reifersdorfer Straße in Unterbernbach. Die Befreiungen vom Bebauungsplan zu genehmigen, stellte der Gemeinde bei einer Voranfrage zum Bau einer Maschinen- und Lagerhalle in der Mühlenstraße in Unterbernbach in Aussicht. Ein Einzelhaus mit zwei Wohnungen und Garagen oder Stellplätzen kann laut Ortsrandsatzung auf einem Grundstück am Taxbergweg in Radersdorf gebaut werden. (drx)

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