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Eisingersdorf

23.02.2018

1000 Sterne für einen guten Zweck

Die Vereinsvorsitzenden beim Start der Aktion „1000 Sterne für Sternstunden“: (stehend von links) Mitorganisator Lorenz Grammer, Michael Schmidberger (Feuerwehr Pichl-Binnenbach), Stephan Mühlpointner und Simon Sturm (Stopselclub), Josef Haltmayr (Dorfgemeinschaft Edenhausen), Hermann Thumbach (Kriegerverein Pichl), Max Abt (Eichenlaub-Schützen) sowie (sitzend von links) Roland Stegmann (Feuerwehr Pichl-Binnenbach), Antonie Huber und Marianne Schuster (Gartenbauverein Pichl) und Josef Gamperl (FC Binnenbach).
Bild: Josef Kigle

Vereine, die Weihnachtsmarkt in Eisingersdorf organisieren, starten eine neue Aktion. Das Geld sollen an die „Sternstunden“ gehen.

Die Vertreter der Vereine, die den Weihnachtsmarkt der Vereine im Aindlinger Ortsteil Eisingersdorf organisieren, sind mit dem Erlös von 2017 zufrieden. Zur Höhe wollte sich ein Vertreter auf Nachfrage jedoch nicht äußern. Vor Kurzem trafen sich die Vereine zur Abrechnung. Sie wollen mit dem Geld mehrere wohltätige Zwecke unterstützen.

Seit 15 Jahren findet der Markt statt. Damals war bei einer Zusammenkunft der Vereine überlegt worden, was sie miteinander und für das Wohl anderer machen könnten. Längst ist der kleine Markt auch Anziehungspunkt für Besucher aus den umliegenden Ortschaften. Das Geld selbst bleibt meist in der Gemeinde. Hier wurden unter anderem Schulen, Kindergarten, First-Reponder-Team oder die Bücherei unterstützt. Einige Male kam das Geld auch guten Zwecken außerhalb der Gemeinde zugute: beispielsweise nach dem Tornado in Affing, für eine Typisierungsaktion im Pöttmeser Ortsteil Osterzhausen, einem behinderten Kind im Affinger Ortsteil Anwalting, der Kinderkrebshilfe in Augsburg, der Lebenshilfe oder dem Leserhilfswerk unserer Zeitung, der Kartei der Not.

Nun möchten die Vereine die „Sternstunden“ unterstützen. Und zwar mit Hilfe der Schulen in Aindling und Willprechtszell sowie von Vereinen, Privatpersonen. Jeder, der handwerklich begabt ist, ist zum Mitmachen aufgerufen. Die „Sternstunden“ sind durch Rundfunk und Fernsehen bekannt und helfen Kindern, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

Bei der Sitzung eröffneten die Vereine die Aktion offiziell unter dem Namen „1000 Sterne für Sternstunden“. Das Ziel ist es, 1000 Sterne anzufertigen – egal welcher Größe oder aus welchem Material. Sie sollen ab Mitte November verkauft werden. Der Erlös kommt den „Sternstunden“ zugute. Die gebastelten Sterne können jederzeit im Schützenheim oder bei den Vereinsvorsitzenden abgegeben werden. Alle Vereine, die an dem Weihnachtsmarkt teilnehmen, stehen mit Feuereifer hinter dieser Aktion. Wer mehr dazu erfahren möchte, kann sich bei Josef Kigle erkundigen. (joki/AN)

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