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Petersdorf-Alsmoos

21.07.2019

15 Jahre: Brugger Buam lassen’s krachen

Die Bruggers Buam mit ihrer Band: Thomas, Markus, Diego am Schlagzeug und Conny
Bild: Albertine Ganshorn

Plus Seit 15 Jahren steht das Duo aus Alsmoos auf der Bühne. Das ist für Thomas und Markus ein Grund zum Feiern. Die Besucher lassen sich gerne mitreißen.

Ein ausgelassenes Musikfest erlebten die zahlreichen Besucher am Wochenende auf dem Sportgelände des SSV Alsmoos-Petersdorf. Die Brugger Buam luden in ihrer Heima zur Feier ihres 15-jährigen Bühnenjubiläum ein. Dabei waren namhafte Gruppen, alle bekannt aus Radio und Fernsehen, die das Duo musikalisch begleitet hat. Das Spektrum reichte von Volkstümlichem und Schlagern bis zu Rock und Pop.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den SSV und Bürgermeister Dietrich Binder gelang es den Geschwistern Niederbacher am Samstag sofort, eine ausgelassene Stimmung im Zelt aufzubauen. Mit Freude besangen die vier Geschwister ihre Bergheimat. Klatschen, singen, aufstehen, schunkeln: Das Publikum ließ sich gerne von dem Quartett mitnehmen.

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15 Jahre Brugger Buam
Bild: Albertine Ganshorn

Die Brugger Buam können nicht ohne Musik

Die Freddy Pfister Band übernahm danach das Zelt. Mit Schlagern und volkstümlicher Musik ging es schwungvoll weiter. Freddy Pfister, ehemaliger Schürzenjäger, verlor in kurzer Zeit zwei junge Bandmitglieder durch Tod. Aber nun ist die Gruppe mit Martin Penz, Georg Machater und Andreas Narr wieder bestens besetzt. Pfister gelang, was Thomas Brugger bezweifelt hatte: die Aindlinger zum Tanzen zu bewegen – mit einer Drohung: „Wenn nicht genügend tanzen, dann kappen wir die Stromkabel“.

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Rosemarie Kölbl aus Rohrenfels, die mit ihrer Familie fast alle „Brugger-Feste“ mitmacht, schwärmte besonders von der Natürlichkeit der Geschwister, die sich auch gerne unter die Besucher mischten. Erst nach Einbruch der Dunkelheit traten die Jubilare selbst auf die Bühne. Markus am Mikrofon erzählte von ihrer Karriere. „Ohne Musik können wir net“, sagte er. Die Besucher zeigten da schon die ein oder andere Ermüdungserscheinung. Aber Markus gelang es, mit lauter Stimme und vollem Körpereinsatz dagegen anzugehen. Die beiden Brüder, inzwischen unterstützt von Diego, dem neue Drummer, und Conny an der Gitarre, lassen auch fetzige Rockmusik im Zelt erschallen – für manchen etwas ungewohnt. Fritz Diesenreiter, langjähriger Plattenproduzent, gratulierte seinen Schützlingen und lobte: „Sie sind immer zielstrebig aber auch sehr sympathisch und bodenständig geblieben.“

Das Publikum geht in Dirndl und Lederhose so richtig mit

Das Publikum zeigte, dass es auch in Dirndl und Lederhose schnell vom bayrischen Volkstanz auf moderne Rhythmen umschwenken kann. „Wir machen Urlaub in Bardolino mit Brezen und Bier“, weckt die Lebensgeister der Anwesenden wieder. Bei „Baby come Back“, wird sogar auf den Tischen getanzt. Allen, die nach Mitternacht immer noch nicht genug hatten, heizte die Party- und Showband „Freeze up“ noch einmal richtig ein.

Am Sonntag zum Gottesdienst freute sich Pfarrer Babu über viele Besucher. „Glauben und Musik haben etwas gemeinsam, beides ist in Gesellschaft schöner als alleine“, sagte Babu. Die Umrahmung der Feier übernahmen Ulrich und Martin Golling und Gregor Blöcke, sowie Thomas und Markus Brugger. Mit den Liedern „Glaube an Gott, wenn Du mal Sorgen hast“ und „Lieber Vater ruh Dich aus“, zeigten die beiden wie viel Anteil ihre Eltern an ihrem Lebenslauf haben.

Nach dem Gottesdienst nützte der Sportverein die Anwesenheit des Pfarrers, um den dritten Sportplatz und den Kinderspielplatz einweihen zu lassen. Ehrenvorsitzender Hermann Reinthaler bedankte sich bei allen, die mitgeholfen hatten. Frühschoppen und Mittagessen gingen ineinander über. Die Band „Zillertaler Power“ unterhielt mit Musik und vielerlei Anekdoten. Humorvoll und mit bierzeltüblicher volkstümlicher Musik wechselten sich Brugger Baum, Zillertaler Power, Manfrede Mühe und Robert Eid ab. Erst am späteren Nachmittag ging das sehr gelungene zweitägige Jubiläum zu Ende.

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