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Hollenbach

26.07.2010

22 von 23 Schülern schaffen den QA

Diese 22 Schülerinnen und Schüler schlugen bei einer fröhlichen Entlassfeier die Türe der Volksschule Hollenbach hinter sich zu. Klassenleiter Reinhard Feisthammel (rechts) und Rektor Josef Lechner (Dritter von rechts) werden sich gerne und lange an diese Klasse zurückerinnern, die mit einer Erfolgsquote von 95,7 Prozent die Rangfolge der Landkreisschulen anführt.
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Diese 22 Schülerinnen und Schüler schlugen bei einer fröhlichen Entlassfeier die Türe der Volksschule Hollenbach hinter sich zu. Klassenleiter Reinhard Feisthammel (rechts) und Rektor Josef Lechner (Dritter von rechts) werden sich gerne und lange an diese Klasse zurückerinnern, die mit einer Erfolgsquote von 95,7 Prozent die Rangfolge der Landkreisschulen anführt.

Die Hollenbacher Hauptschule nimmt mit ihrer Erfolgsquote von fast 96 Prozent eine Ausnahmestellung im Landkreis ein. 22 von 23 Schülern schafften den QA. Von Walter Mika

Fast nur strahlende Gesichter sah man im Hollenbacher

Pfarrzentrum St. Peter

und Paul, wo sich 23 Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern und Lehrern der Hollenbacher

Volksschule

zur Entlassfeier trafen. Grund für den froh gelaunten Gemütszustand war das überragende Notenergebnis der Schulabgänger aus

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Hollenbach

und

Inchenhofen

.

22 von den 23 Absolventen bestanden den Qualifizierenden Abschluss. Das entspricht einer Erfolgsquote von annähernd 96 Prozent. Damit nimmt die Hollenbacher Schule, wie Schulamtsdirektor Alois Lechner mit Stolz bestätigte, wie schon 2009, im Landkreis eine Ausnahmestellung ein. Auch ein großer Verdienst von "Coach" Reinhard Feisthammel, der mit seiner Klasse drei Jahre lang geduldig und erfolgreich auf dieses Ziel hingearbeitet hat.

Viel Engagement und Kreativität bewiesen die Neuntklässler bei der vorangegangenen Messe in der Pfarrkirche. Unter der Leitung von Musiklehrer Reinhard Biederwolf gestalteten sie den Abschlussgottesdienst, zelebriert von Pfarrer Stefan Gast, mit musikalischen Darbietungen, darunter ergreifende Gitarreneinlagen ihres talentierten Paraguayer Mitschülers Rick-Joel Tyen.

Positive Entwicklung der Schulabgänger

Anschließend gab es für Schüler und Klassenleiter von allen Seiten Lob und Zuspruch. Allen voran Rektor Josef Lechner freute sich über die positive Entwicklung der Schulabgänger. "Sicherlich ist es nicht zu 100 Prozent gelungen, euch alle Ziele zu vermitteln, aber vieles ist bei euch angekommen.

Darüber freuen wir Lehrer uns sehr. Besonders aber freut uns der gute Abschluss. Ein super Ergebnis. Das ist einmalig", schwärmte der Schulleiter. "Abschied ist die Geburt der Erinnerung", gab er ihnen ein weises Sprichwort mit in die "Freiheit".

Glückwünsche für das hervorragende Gesamtergebnis überbrachten die Bürgermeister Karl Metzger (Inchenhofen) und Hans Riß (Hollenbach), wobei Letzterer kurz auf die in aller Munde befindliche Schulreform einging: "Wir müssen die Geschichte mit den Schulverbünden jetzt erst einmal angedeihen lassen, aber ich kann euch versichern, dass wir auf einem guten Weg sind", gab sich Riß optimistisch. Wie immer verteilten die beiden Bürgermeister Geldpreise an die Schulbesten (siehe Infokasten).

Elternbeiratsvorsitzende Alexandra Auner, die nach elf Jahren berufsbedingt im Oktober ihr Amt aufgibt, hielt die Eltern an, ihren Kindern Kraft und volles Vertrauen für deren nächsten Lebensweg zu schenken, appellierte aber auch an die Abgänger: "Flügge werden bedeutet nicht uneingeschränkte Freiheit, sondern vielmehr verstärkt Verantwortung zu übernehmen".

In die gleiche Kerbe schlug Schulamtsdirektor Alois Lechner, selbst 20 Jahre lang an der Hollenbacher Schule tätig: "Gratulation, ihr habt ein hartes Stück Arbeit hinter euch, wozu die ganze Schulfamilie beitrug. Jetzt steht ihr an einem neuen Abschnitt, wo es heißt, anpacken, arbeiten und durchhalten".

Vom Anlagenmechaniker bis hin zur Zahnarzthelferin

Während für zwei Schüler die Zukunft noch offen ist, strömen die restlichen Abgänger in Ausbildungen aller möglichen beruflichen Richtungen vom Anlagenmechaniker bis zur Zahnarzthelferin.

Andere drücken weiter die Schulbank, zum Beispiel an der Wirtschaftsschule oder Realschule, oder bereiten sich an Berufsfachschulen (BFS) auf Berufe wie Altenpfleger oder Kinderpfleger vor.

Nach einem dicht gedrängten Programm mit Ansprachen, Sketchen und humorvollen Rückblicken, unter anderem von Klassenleiter Reinhard Feisthammel, nahm der Rektor die Zeugnisverteilung vor.

Danach durften die Absolventen gegen Mitternacht endgültig die Türe der Hollenbacher Schule hinter sich zuschlagen - und noch weiterfeiern. Von Walter Mika

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