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Anschaffung

15.11.2018

24 neue Fahrräder für die Sicherheit der Kinder

Neue Fahrräder für die Jugendverkehrsschule: (von links hinten) Gina Heinze, Annette Schuhwerk, Carola Honisch, Helmut Beck, Rainer Wörz, Landrat Klaus Metzger, Manuela Haack, Erich Weberstetter, Polizeipräsident Michael Schwald, Bürgermeister Klaus Habermann, stellvertretender Landrat Manfred Losinger, Margit Baufeld sowie die Kinder der Klasse 4a der Ludwig-Steub-Grundschule.
Bild: Thomas Worsch

Polizei und Verkehrswacht freuen sich über erneuerte Ausstattung der Jugendverkehrsschule in Aichach

Die Jugendverkehrsschule hat 24 neue Fahrräder bekommen. Die Polizei Aichach freut sich laut einer Mitteilung darüber, dass dies mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Schwaben Nord, der Stadt Aichach und der Kreisverkehrswacht Aichach-Friedberg sowie der Sparkasse Aichach-Schrobenhausen möglich wurde. Die Beteiligten spendeten jeweils sechs Räder. Damit konnte fast der komplette Fuhrpark der Jugendverkehrsschule erneuert werden. Jetzt wurden die Räder auf dem Übungsplatz in der Mozartstraße übergeben.

Unmittelbar vor der Übergabe der neuen Räder hatten die Kinder der Aichacher Ludwig-Steub-Grundschule ihre praktische Prüfung unter der Leitung der Aichacher Verkehrserzieherin Carola Honisch, und der Verkehrserzieherin Manuela Haack aus Friedberg abgelegt. Es bestand für alle Gäste an diesem Tag auch die Möglichkeit, bei der praktischen Prüfung auf dem Übungsplatz zuzuschauen und Gespräche mit Lehrern und den Verkehrserziehern zu führen. Der Verkehrsübungsplatz wurde im Juni 2010 eröffnet, damals unter Federführung der Stadt Aichach in Zusammenarbeit mit elf Gemeinden aus dem nördlichen Kreis. Er wird von den Verkehrserziehern der Polizei und der Kreisverkehrswacht Aichach-Friedberg genutzt.

Erfreulicherweise gab es relativ wenig Schulwegunfälle in den vergangenen Jahren, obwohl die Unfallzahlen allgemein steigen und immer mehr Autos auf den Straßen im Landkreis unterwegs sind. In den vergangenen zehn Jahren wurde laut Polizei im Inspektionsbereich kein Schüler auf dem Schulweg getötet. Durchschnittlich wurden in einem Schuljahr acht Kinder auf ihrem Schulweg – meist nur leicht – verletzt. Die niedrige Zahl führt die Polizei auch auf die zahlreichen Aktionen zurück. Im Bereich der Prävention legen Verkehrserzieher der Polizeiinspektionen und Mitglieder der Verkehrswacht schon im Kindergarten ein besonderes Augenmerk auf die jungen Verkehrsteilnehmer, um sie möglichst früh für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren. In der 4. Klasse folgt die lehrplanmäßige Ausbildung der Schüler im Rahmen der Jugendverkehrsschule. Ziel ist das sichere Verhalten der Kinder im Straßenverkehr, verbunden mit dem Erwerb des Radlführerscheins. Bei der Verkehrserziehung wirken Eltern, Schulen und Polizei mit. Begleitend zur praktischen Ausbildung durch die Verkehrserzieher der Polizei wird in den Schulen die Theorieausbildung, vergleichbar mit einem ganz normalen Führerscheinkurs, vorgenommen. Den Eltern kommt die Aufgabe zu, mit ihren Kinder daheim zu üben. Auf diese Weise wurden für den Dienstbereich des Landkreises Aichach-Friedberg mit etwa 132000 Einwohnern in zwei stationären Jugendverkehrsschulen mit fünf eingesetzten Beamten an 138 Einsatztagen 1211 Schüler der 4. Jahrgangsstufe (57 Klassen) beschult. Von diesen 1211 Kindern haben 1117 die Radfahrprüfung bestanden.

Gut 92 Prozent der beschulten Kinder bestanden die Radfahrprüfung. 14 Schüler erhielten eine Ehrung, da sie die theoretische und die praktische Prüfung jeweils mit null Fehlerpunkten ablegten. Dafür wurden sie von Landrat Klaus Metzger in einer Feierstunde geehrt. (AN)

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