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Einweihung

18.11.2019

3,2 Millionen: Kühbacher Krippe ist jetzt fertig

Die neue Kinderkrippe in Kühbach wurde an die Kita angebaut.
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Die neue Kinderkrippe in Kühbach wurde an die Kita angebaut.
Foto: Helene Monzer

Plus Bürgermeister Johann Lotterschmid wünscht der neuen Kühbacher Krippe viele glückliche Kinder. Nach dem Baustress kann nun endlich Ruhe einkehren.

Die Kinderkrippe in Kühbach ist nun offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Der Neubau mit Platz für 48 Kindern ist an die bestehende Kita St. Magnus angebaut. Pfarrer Paul Mahl und der evangelische Pfarrer Winfried Stahl segneten nach einer kleinen Andacht die Räume. Kinder sangen begeistert mit den Erzieherinnen das Lied „Gott dein guter Segen“. Pfarrer Stahl sagte in seiner Predigt: „Im Vergleich zu der Krippe in Bethlehem ist diese Krippe ein Palast.“

Vor zwei Jahren stieg in Kühbach Frage nach Krippenplätzen rasant an

Bürgermeister Johann Lotterschmid erinnerte vor den beteiligen Planern, Firmen, Gemeinderäten und Mitarbeiterinnen der Einrichtung an die Anfänge. Zur Einweihung der ersten Krippe vor zehn Jahren sei die Nachfrage noch sehr verhalten gewesen. Die 15 Plätze waren laut Lotterschmid in den ersten Jahren nur teilweise belegt, so dass Kühbach auch Kinder von auswärts aufgenommen wurden. Vor zwei Jahren sei die Nachfrage plötzlich so gestiegen, dass die Plätze nicht mehr reichten. Deshalb beschloss der Marktgemeinderat den Neubau. Mit dem Ergebnis ist der Bürgermeister zufrieden. Er sprach von einem hervorragend gelungenen Gesamtwerk, das sich harmonisch in das Gelände einfüge. Lotterschmid lobte auch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Kirchenstiftung, die die Einrichtung betreibt. Sein Dank galt Kirchenpfleger Franz Baumer und Bernd Kerscher als Mitglied der Kirchenverwaltung. Sie übernehmen ehrenamtlich einen großen Teil der Verwaltungsarbeiten. Lotterschmids dan Dank ging auch an das Personal des Kindergartens mit Leiterin Martina Haser, „denn sie mussten sich immer wieder arrangieren, um den bestehenden Betrieb fortlaufen zu lassen“. Am Ende wünschte Lotterschmid der Einrichtung „in erster Linie viele glückliche Kinder“.

An die Kühbacher Kita wurde bei laufendem Betrieb angebaut

Bernd Kerscher freute sich, dass endlich kehrt Ruhe einkehrt und das Personal seine eigentliche Arbeit ungestört leisten könne. Weil an den Kindergarten angebaut wurde, waren erhebliche Eingriffe nötig, wie eine neue Küche, Brandschutztüren oder Garderoben. Das alles bei laufendem Betrieb, so Kerscher. Das stellte alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Auch die alte Krippe im Pfarrer-Knaus-Heim musste aufgelöst werden. Zeitraubend war die Ausarbeitung einer neuen Betriebserlaubnis und einer neuen Konzeption, betonte Kerscher, der ebenfalls dem Personal dankte. Neubau und Bestandsgebäude seien so aneinandergefügt, dass sie eine Bereicherung für das Ortsbild darstellten, lobte Kerscher. Er dankte Lotterschmid und dem Gemeinderat, die sich oftmals auch für aufwendigere und teurere Lösungen entschieden hätten.

Architekt Roland Rieger äußerte sich zufrieden: „Das gelungene Gebäude ist der Erfolg von allen Beteiligten.“

Das hat die neue Kühbacher Krippe gekostet

Kosten Der Markt Kühbach hat insgesamt 3,2 Millionen Euro investiert. Alleine die Außenanlagen und Parkplätze kosteten 400000 Euro zu Buche

Zuschüsse An staatlichen Zuschüssen sind noch 837 000 Euro zu erwarten und von der Diözese Augsburg gibt es 150.000 Euro. Den Rest von 2,2 Millionen Euro stemmt der Markt Kühbach. Quelle: Markt Kühbach

Die Mädchen und Buben bekamen eine süße Belohnung von Kita-Leiterin Martina Haser für ihren Auftritt bei der Einweihung der neuen Krippe. Fotos: Helene Monzer


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