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Gemeinderat

16.09.2016

40 neue Bauplätze für Sielenbach

40 neue Bauplätze soll es in Sielenbach geben.
Bild: Gerlinde Drexler (gepixelt)

„An der Schröttenloher Straße“ und im Ortsteil „Unterschafhausen“ sollen neue Häuser entstehen. Um die 40 Bauplätze soll es geben.

Viel gebaut wird bald in der Gemeinde Sielenbach. Der Gemeinderat behandelte in seiner Sitzung am Mittwoch zwei Baugebiete mit insgesamt rund 40 Bauplätzen. Auch im sozialen Wohnungsbau wird sich was tun. Die Gemeinde hat nicht nur in einem Baugebiet Plätze für Sozial- und Mietwohnungen vorgesehen, sondern will auch selbst ein Mehrfamilienhaus für sechs Parteien bauen. Auf fast 15.000 Quadratmeter kann im Baugebiet „An der Schröttenloher Straße“ im Ortsteil Tödtenried gebaut werden.

In den überarbeiteten Entwurf mit rund 20 Bauplätzen seien auch die Wünsche der Grundstückseigentümer eingearbeitet, sagte Bürgermeister Martin Echter. Für seinen Stellvertreter Hans Moser war die vorliegende Variante „die beste Lösung“. Im Endeffekt sei es eine gute Lösung, fand auch Andreas Schneider.

Josef Kreppold störte, dass die Gemeinde bei einem Teil der Grundstücke einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan ausgewiesen hatte. Der Eigentümer muss damit selbst für die Erschließung von Straße und Kanal aufkommen, während bei den anderen Bauplätzen die Gemeinde die Erschließung übernimmt. Kreppolds Befürchtung: „Damit schaffen wir einen Präzedenzfall.“

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Vergabe im Einheimischenmodell

Skeptisch war er auch, ob die Infrastruktur des Ortes für die im nördlichen Teil geplanten Sozial- und Mietwohnungen ausreichend sei. Kreppold stimmte als einziger gegen den Entwurf des Bebauungsplanes. Folgerichtig war, dass er auch dem Architekten- und Ingenieurvertrag seine Zustimmung verweigerte. Rund 15.000 Euro zahlt die Gemeinde für die Erstellung des Bebauungsplanes „An der Schröttenloher Straße“.

Die Bauplätze werden im Einheimischenmodell vergeben. Er habe schon jetzt mehr Anfragen als Bauplätze, teilte Bürgermeister Echter mit. Einstimmig sprach sich der Gemeinderat für den Bau eines Mehrfamilienhauses aus. Das Sechs-Familien-Haus soll im Breitenwiesweg im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus gebaut werden. Die Gemeinde will damit die bereits vorhandenen 16 Gemeindewohnungen noch weiter aufstocken. Die Überlegung des Bürgermeisters, statt eines gemeindlichen Mehrfamilienhauses einen Kreiswohnbau auf Erbbaurecht zu bauen, lehnte der Gemeinderat ab. Das Vorhaben solle in Gemeindehand bleiben, war der Tenor. Horst Pappenberger fasste die Meinung der Räte zusammen: „Der Platz ist da, der Bedarf ist da und wir können es uns leisten.“

Ebenfalls einstimmig fiel der Beschluss zugunsten des Vorentwurfs für den Bebauungsplan „Unterschafhausen“. Knapp 20 Bauplätze werden in dem Ortsteil entstehen. Das Landratsamt habe seine Zustimmung schon signalisiert, teilte Bürgermeister Echter dem Gemeinderat mit.

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